Neueste Artikel

Lemon Curd Rezept_ohne Zucker_healthy_soulfood

Fruchtiges Lemon Curd und die Frage aller Fragen während der Schwangerschaft

Lemon Curd Rezept_mit deckel weiss Belichtung_healthy_soulfood
Hallo ihr Lieben,

es ist soweit, der Frühling ist endgültig da! Die Sonne strahlt schon richtig kräftig und die Abende werden milder. Das erste Angrillen auf unserer Terrasse gab es bereits gestern Abend in romantischer Zwei- bzw. Dreisamkeit 😉 In den letzten Wochen hat sich hier nämlich schon viel getan. Ich hatte die langersehnte Feindiagnostik und konnte mein Baby ganz lange dabei zuschauen wie es in meinem Bauch strampelt und hüpft. Ich wusste natürlich, dass die Technik hier sehr weit ist und man heute auf einem Utlraschall viel erkennen kann, aber so detaillierte Bilder hätte ich mir niemals vorstellen können. Man konnte alle 10 Finger zählen, und zuschauen wir es gähnt und schmatzt. Es hat sich natürlich immer wenn wir ein Foto machen wollten die Hand vors Gesicht gehalten, wenn wir mal ein hübsches Foto machen wollten. So stur wie die Mama. Hat schon seinen eigenen Kopf 😀

Und die größte Frage aller Fragen während der Schwangerschaft konnte ich endlich auch beantwortet bekommen und so kann ich das Geheimnis heute auch für euch lüften:
Es wird ein Mädchen!!! Eine kleine MiniMe <3 Wir freuen uns riesig und sind jetzt fleißig auf der Namenssuche. Das gestaltet sich gar nicht so einfach, wenn die meisten der Favoriten bereits in den TOP 5 der meisten Namenslisten zu finden sind. Wenn ich meine Kleine auf dem Spielplatz rufe, möchte ich gerne, dass sich nur ein kleines Mädchen nach mir umdreht und nicht gleich 5. In der Kindergartengruppe meines Stiefbruders gibt es 5 Ben’s. Wohlbemerkt, besteht seine Gruppe aus gerade mal  7 Jungs.! Ungern möchte ich das meiner Kleinen antun, aber wie sehr sollte das die Namenswahl beeinflussen? Es hat ja einen Grund warum bestimmte Namen so beliebt sind. Ich werde mein Kind ja nicht Waltraud nennen nur um Gewissheit zu haben, dass dieser Name die nächsten Jahre wahrscheinlich nicht weit vorn in der Namenrangliste aufsteigen wird. Wie würdet ihr denn vorgehen? Oder habt ihr insgeheim schon einen Namen für euer Ungeborenes? Und dann muss man sich ja am Ende auch als Paar noch einig werden! Die Vorstellungen von Daniel und mir gehen zwar nicht super weit auseinander, aber richtig einig konnten wir uns bisher bei der Namenwahl noch nicht werden.
Aber dafür ist ja glücklicherweise noch ein wenig Zeit und deswegen genieße ich jetzt erstmal die ersten richtig warmen Sonnenstrahlen, das erste Eis im Freien und die erste kleine Tour mit meinem Fahrrad durch die Stadt. Mein Bauch wächst jeden Tag etwas mehr und mittlerweile nicht nur in die Breite sondern auch nach vorne 😀 Und das Beste: Endlich begrüßt mich die kleine MiniMe mit ein paar sanften Fußtritten jeden Morgen und ich spüre, dass es ihr nach wie vor gut bei mir geht. Ich kann auch immer noch, bis auf ein paar Einschränkungen ganz Sport treiben und bis auf einige kleine Wehwehchen, kann ich mich noch nicht allzu sehr über mein Zustand beklagen. Und so habe ich die Osterfeiertage genutzt um allerhand auszuprobieren und stand an den Feiertagen oft hinter dem Herd. Das erste Bärlauchpüree des Jahres, ein selbstgemachtes Joghurteis und endlich haben wir auch mal das Bun Cha Rezept nachgekocht, das wir bei unserem Kochkurs in Vietnam gelernt haben. Als Fastenzeit kann man die letzten Wochen bei mir also wirklich nicht bezeichnen. Das Lemon Curd hier habe ich das allererste Mal ausprobiert und zu Ostern als Belag für meinen amerikanischen Cheesecake verwendet, ihr könnt es aber auch als Aufstrich zum Frühstück oder zum Einrühren in ein frisches Müsli benutzen. Viel Spaß beim Nachkochen und genießt den wundervollen Frühling.

Sonnige Grüße aus meinem kleinen Garten in Pankow

Lisa

Lemon Curd Rezept_mit deckel weiss Belichtung_healthy_soulfood

Zutaten

  • 110g Kerrygold Butter
  • etwa 80g Birkenzucker
  • 2 Bio Zitronen
  • 6 Eigelb

Zubereitung

  1. Zuerst bei geringer Temperatur die Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen.
  2. Die Zitronenschale abreiben und anschießend den Saft auspressen.
  3. Die geschmolzene Butter vom Herd nehmen und den Birknzucker, den Zitronensaft und etwa 1 TL der Zitronenschale in die Butter einrühren bis sich alles zu einer Masse aufgelöst hat.
  4. Nun die Eigelbe unterrühren und wieder auf den Herd stellen. Bei geringer Hitzezufuhr die ganze Zeit mit einem Rührbesen den Curd umrühren bis die Masse andickt.
  5. Den Topf vom Herd nehmen und entweder das Lemon Curd direkt verwenden oder für später in heissausgespülte Einweckgläser füllen. Das Lemon Curd schmeckt gut als Aufstrich, als Belag auf Kuchen oder als Schicht in Quark und anderen Süßspeisen.

Nährwerte

ca. 1210kcal für die gesamte Masse
F 99g KH 92g 13g E

Lemon Curd Rezept_mit deckel weiss Belichtung_healthy_soulfood

 

Flattr this!

nudeln low carb mit tomatensauce

Kunterbunte Spaghetti mit Salbei Tomatensauce und Feta Hackbällchen

2Zucchininudeln mit Hackbällchen und Tomatensauce dropblues2_healthy_soulfood

Hallo ihr Lieben,

wieder einmal ist eine Woche super rasch vergangen und wir nähern uns mit immer größeren Schritten dem wunderbaren Frühling. Ich hatte das Glück und konnte seine ersten Willkommensgrüße bereits genießen als ich letzten Mittwoch meine Arbeit bei einem koffeinfreien Cappuccino und selbst gemachtem Himbeereis auf die Terrasse verlegt habe. Ich rieche schon förmlich das warme Rhabarberkompott meiner Oma, die würzige Spargelsuppe meines Vaters und das Aroma der ersten tiefroten Erdbeeren aus meinem kleinen Berliner Stadtgarten. Eigentlich kann man sich nun jeden Monat auf einen neuen saisonalen Klassiker freuen, der dann wieder jede Woche auf dem Speiseplan steht- bis man es dann nicht mehr sehen kann. Jedenfalls ist das bei mir immer so. 🙂 Irgendwie ist das ähnlich wie mit dem ersten Grillabend im Sommer. Schon an den frühen Sommerabenden genieße ich den Grillgeruch der Nachbarn und bin Feuer und Flamme wenn es um die Planung des ersten BBQ Abends geht. Jedes Wochenende sitzen wir mit Freunden und Familie im Garten, im Park oder an einer der kleinen Brandenburger Seen und wünschen uns, der Sommer ginge nie vorbei. Und selbst die Arbeitswoche bekommt einen neuen Anstrich, wenn man nicht bei Dunkelheit nach Hause kommt und sich auf der Couch verkriecht, sondern noch einmal eine Runde spazieren geht oder ein gemeinsames Feierabend“bierchen“ schlürft. Falls ihr schon mal schauen wollt was euch die nächsten Monate kulinarisch aus dem deutschen Garten erwartet, könnt ihr auf dem Saisonkalender von  „Deutschland – Mein Garten.“ schon mal durchstöbern. Hier findet ihr praktische Warenkundetipps und Rezeptideen rund um Obst und Gemüse aus Deutschland. Außerdem könnt ihr euch über die vielen Frische-, Qualitäts- und Umweltvorteile von Erdbeere, Spargel & Co. aus heimischer Erzeugung informieren. Für heute möchte ich euch meine  eigene Variation eines eigentlich typischen Kindergerichts vorstellen: Spagetti mit Tomatensauce und Hackbällchen. Wie ihr euch sicher schon denken könnt, bestehen meine Spagetti nicht wie üblicherweise aus Weizen, sondern aus frischem Gemüse. Mit einem einfachen Spiralschneider (z.B von GEFU) könnt ihr Zucchinis, Möhren, Kohlrabi, Kürbis oder sogar Süßkartoffeln zu Spagetti verarbeiten. So habt ihr neben der Tomatensauce eine große Extraportion Gemüse und Ballaststoffe auf dem Teller. Die Tomatensauce aus dem Ofen dauert zwar etwas länger als die Ketchupvariante, ist aber super aromatisch & fruchtig und kommt ohne Zucker oder Konservierungsstoffe aus. 😉 Also lasst es euch schmecken und genießt das Wochenende in vollen Zügen!

Ps. Was war eigentlich euer Lieblingsgericht als Kind? Ich lieeeeebte Eierkuchen mit Apfelmus 🙂

Zutaten

Für etwa 2-3 Portionen

für die Tomatensauce

  • 4-500g Cherrytomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 El Olivenöl
  • 1 halbe Zwiebel oder 2 Schalotten
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer nach Belieben
  • getrockneten Thymian
  • 1 TL Birkenzucker oder eine Alternative zum Süßen
  • 1 EL Tomatenmark
  • 150ml Gemüsebrühe

für die Hackbällchen

  • 300g Rinderhackfleisch (am Besten in Bio Qualität oder vom Metzger eures Vertrauens)
  • 100g Feta
  • Salz, Pfeffer nach Belieben
  • 1 Ei optional
  • 2El Öl zum Braten

Außerdem

  • 2-3 Zucchinis
  • 1 Möhre
  • 1 El Öl zum Braten
  • Salz nach Belieben
  • etwa 10 Salbeiblätter
  • 3 EL Butter (am besten grassgefüttert z.B von Kerrygold)

Ofen Tomaten

Hackbällchen mit Feta_healthy_soulfood

zoodeln_GEFU
Zubereitung

  1. Für  die Tomatensauce die Cherrytomaten halbieren und in eine Auflaufform mit der Innenfläche nach oben legen.
  2. Olivenöl, Thymian, Salz und Pfeffer und die Knoblauchzehe hineinpressen.
  3. Die Zwiebel in grobe Stücke schneiden und zu den Tomaten geben.
  4. Die Olivenölmischung über die Tomaten geben und bei 120° etwas 90 Minuten im Ofen garen.
  5. Gehacktes mit kleinen Fetawürfeln, Salz und Pfeffer vermengen und zu kleinen Hackbällchen formen. Das Ei könnt ihr wie bei üblichen Hackklösschen dazu fügen. Es hat aber bei mir auch ohne funktioniert.
  6. Die Zucchini und Möhren mit einem Spiralschneider zu Spagetti schneiden. Wenn ihr bisher keinen habt könnt ihr im Internet günstig einen bestellen. Die ganz Einfachen von GEFU bekommt ihr schon für unter 10 Euro.
  7. Die Tomaten aus dem Ofen nehmen und mit restlichen Olivenöl, den Zwiebeln aus der Auflaufform und 1TL Birkenzucker pürieren.
  8. In einem kleinen Topf Gemüsebrühe aufkochen und auf die Hälfte einkochen lassen. Tomatenmark und die pürierten Tomaten dazugeben und kurz aufkochen lassen. Anschließend noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und die Hackfleischbällchen rundum etwa 6 Minuten braten.
  10. Währenddessen in einer kleinen Pfanne 3EL Butter erwärmen und Salbei kurz darin schwenken bis er etwas zusammenfällt. Anschließend leicht salzen.
  11. Die Zucchinis in einer Pfanne mit 1 EL Öl kurz anbraten und etwas salzen wenn nötig. Hier reicht ein kurzes schwenken vollkommen aus. Sie sollten warm und nicht mehr roh sein aber  dennoch bissfest genug, sodass sie noch nicht wässrig sind. Solltet ihr sie zu lange gebraten haben oder die Zucchini sehr wässrig sein, könnt ihr diese anschließend kurz in einem Sieb abtropfen lassen.
  12. Die Nudeln mit Salbei, Tomatensauce und den Hackfleischbällchen anrichten und genießen.

Dieser Beitrag ist in Kooperation mit „Deutschland – Mein Garten.“ entstanden. Eine Initiative der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen Obst und Gemüse e.V. (BVEO) Ich freue mich, dass ich Teil eines so tollen Projektes sein durfte!

Zucchininudeln mit Hackbällchen und Tomatensauce _healthy_soulfood

 

Flattr this!

Chunky Monkey Peanut butter Chia Cup

Erdnuss Bananen Chia Pudding_healthy-soulfood-gesund_1
Hallo Ihr Lieben,

bevor das Wochenende startet und ich in die Tiefen der Ostpro und der Kinderabteilung von Ikea abtauche, möchte ich euch noch meine neuste Entdeckung vorstellen: der Chunky Monkey Peanut butter Chia Cup 🙂

Die Leckermäulchen unter euch die Ben & Jerry kennen und lieben, wissen sicher woher der Name stammt. Die Kombi aus Banane, Schoko und Erdnuss ist großartig und wenn ihr diesen Chia Pudding zum Frühstück esst, wird er jeden noch so extremen Schokohieper für den gesamten Tag aufhalten. An sich bin ich ja nicht so der Schokojunkie und mir ist meist mehr nach etwas fruchtigem oder eben nach etwas herzhaftem, aber jetzt in der Schwangerschaft hatte ich schon öfter mal das Verlangen nach Schokolade. Doch wenn ich dann früh am Morgen bereits Müsli oder einen Smoothie mit Kakao gegessen habe, kann ich das immer bestens unterbinden. Und der Chia Pudding ist bei weitem gesünder!

Da auf Healthy Soulfood die nächsten Wochen viel Neues passiert und das Wochenende vor der Tür steht, belasse ich es heute mal bei meiner Hommage an Kakao und Erdnuss. Ich wünsche euch ein wundervolles Wochenende. Also, keep it healthy ihr Süßen, der Bikinisommer wartet bereits auf der anderen Seite des Frühlings. HURRRAAA

Ps. Achso, ich habe gerade im Supermarkt die ersten Stangen Rhabarber entdeckt und bin schon ganz fleißig am überlegen was ich damit so anstelle. Wenn ihr also Ideen und Anregungen habt, lasst es mich wissen. 🙂

Erdnuss Bananen Chia Pudding_healthy-soulfood-gesund_7Erdnuss Bananen Chia Pudding_healthy-soulfood-gesund_3

Zutaten

Für die Schoko Chia Cup Schicht:

  • 2EL Chia Samen
  • 1 reife Banane
  • 120-150ml Milch/ ½ Tasse (vegane Nussmilch oder normale Kuhmilch)
  • 1 ½ EL rohes Kakao Pulver
  • 1 TL Agavendicksaft

Für die Erdnuss Karamell Sauce

  • etwa 5-8 Datteln
  • etwa 60g stückige Erdnussbutter ohne Zucker, gerne auch leicht gesalzen
  • 120- 150ml Milch (vegane Nussmilch oder normale Kuhmilch)

Für die anderen Schichten:

  • 1 reife Banane in Scheiben
  • rohe Kakao Nibs
  • Honig Quinoa Poppies oder selbstgemachte Granola

Zubereitung

  1. Für den Chunky Monkey Peanut butter Chia Cup müsst ihr 2 Schichten zubereiten. Zuerst eine Banane mit dem Rücken einer Gabel zerquetschen.
  2. Milch, Kakao Pulver und Agavendicksaft dazugeben und wenn nötig pürieren. Die Chia Samen dazugeben und über Nacht quellen lassen.
  3. Datteln klein schneiden und im Mixer in eine cremige Masse pürieren.
  4. Erdnussbutter und Milch zu den Datteln geben und cremig rühren.
  5. Am Morgen dann einfach nur ie Schichten in 2 Gläser aufteilen. Angefangen mit dem Chia Pudding auf dem Boden der Gläser. Nun die Karamell- Erdnussmasse draufgeben, Bananen Scheiben und etwas Quinoa Honig Poppies oder Granola darauf schichten.
  6. Anschließend wieder Chia Pudding daraufgeben und mit den anderen Schichten fortfahren.
  7. Nun noch ein paar Kakao Nibs drüber streuen bzw. wenn ihr möchtet den Chunky Monkey Peanut butter Chia Cup mit etwas Obst anrichten. (Beeren passen beispielsweise super)

Nährwerte

pro Glas etwa: 537 kcal
25g F 18g E 60g KH

Erdnuss Bananen Chia Pudding_healthy-soulfood-gesund_12

Flattr this!

raw snack erdnuss cashew

Mini Vanille Erdnuss Whoopies / SSW 19

IMG_2897
Hallo Ihr Lieben,

Durch meine Arbeit bei Empower3 komme ich immer öfter in den Genuss von Rohkost Leckereien und habe deswegen immer mehr Lust mit dieser Küche zu experimentieren. Man kommt ohne Herd und Ofen aus und dadurch, dass man auf das Erhitzen der Zutaten verzichtet, behält man alle enthaltenen Nähr- und Vitalstoffe. Und das ist generell, aber besonders jetzt in meiner Schwangerschaft total wichtig. Im Prinzip ist es ja nicht so, dass man für 2 Essen muss. Zumindest nicht was den Kalorienbedarf angeht. Ich bin jetzt in der 20. Schwangerschaftswoche und esse nach wie vor in etwa die selbe Menge wie vorher. Ich übe mich etwas weniger in Verzicht auf Dinge und greife durchaus gelegentlich zu einem Vollkornbrötchen mit Nutella oder einem Stück Pizza. Insgesamt hält sich das aber voll in Grenzen, denn ich habe eigentlich häufiger das Bedürfnis nach Grünem und Frischem. Vor allem auch, weil ich sofort merke wenn ich mal etwas weniger Gemüse und Obst gegessen habe. Mir fehlt es dann irgendwie tatsächlich an Kraft und Nährstoffen, sodass sich gleich eine Erkältung oder ein fette Energiekrise anbahnt. Viele Schwangere nehmen täglich eine gute Handvoll von Nahrungsergänzungsmitteln, um den hohen Vitamin und Nährstoffbedarf zu decken. Denn Vitamintechnisch isst man tatsächlich für 2. Bisher versuche ich aber, bis auf Eisen und Vitamin D (was ich auch vorher genommen habe) keinerlei Supplemente zu mir zunehmen. Nicht weil ich denke dass es schädlich ist, aber irgendwie glaube ich, dass ich mit einer ausgewogenen Ernährung und ECHTEN und farbenfrohen Lebensmitteln meinem Baby und mir alles geben kann, was ich brauche. Ob das tatsächlich so ist, würde ich gerne beim nächsten Arztbesuch am Donnerstag erfragen. Vielleicht kann er ja das ganze auch mal testen. Das würde mich nämlich wirklich mal interessieren… Viel mehr aber fiebere ich auf Donnerstag hin, weil endlich Halbzeit ist und damit die Feindiagnostik stattfindet.  Dann sehe ich das Kleine in 3D und in Aktion und auch mal etwas länger, da der Arzt da anscheinend ganz viele Untersuchungen und Abmessungen vornimmt. Natürlich bin ich nach wie vor besorgt, ob auch alles in Ordnung ist. Mein Bauch ist immer noch relativ klein und Tritte machen sich irgendwie auch nicht bemerkbar. Wohingegen viele Frauen in diesem Stadium jetzt schon von viel Rabatz in ihrem Bauch berichten. Aber wie immer ist jede Schwangerschaft anders und so beruhige ich mich damit, dass es mir ja super gut geht und deswegen sich wahrscheinlich auch das Baby pudelwohl fühlen wird. Das muss schon alles so sein wie es ist. Am Donnerstag erfahren wir dann auch endlich was es wird und die letzte Vermutung des Arztes wird dann hoffentlich endgültig bestätigt. Bei meinem nächsten Beitrag wird also viel zu berichten sein, und wenn es ein schönes Bild ist, zeige ich euch vielleicht auch mal den kleinen Wurm auf dem Bildschirm. 🙂

Nun aber mal zum eigentlichen Thema des Artikels. Die kleinen Mini Vanille Erdnuss Whoopies lassen sich gut vorbereiten und als Snack für unterwegs mitnehmen. Sie stillen den Hunger auf Süßes und sind für Schwangere und nicht Schwangere super gesund. Die Datteln die ich in den Whoopie Böden verwendet habe, können mit einem hohen Anteil an Magnesium, Phosphor und Kalzium punkten. Besonders beachtlich ist auch der Gehalt an verschiedenen Vitaminen der B-Gruppe, Vitamin D und an Folsäure, was vor und während einer Schwangerschaft wichtig für das Baby ist. Für Läufer und andere Ausdauersportler sind Datteln auch ideal danach, da sie durch ihren hohen Zuckergehalt schnell Energie, gleichzeitig aber viele Mineralstoffe liefern. Trotz ihres hohen glykämischen Indexes sind sie außerdem eine ganz gute Alternative zu herkömmlichen Haushaltzucker. (Siehe auch hier nochmal mein Artikel zu den Zuckeralternativen)

Also lasst es euch schmecken und genießt die Sonne die sich bereits ab und zu blicken lässt! Eure Lisa

hoch whoopis

Zutaten

  • 200g Cashews
  • 100g Erdnüsse
  • 130g Datteln
  • 2-3El Kokosöl
  • 1 Prise Salz
  • etwa 4 El Agavendicksaft
  • 3EL ungesüßte Erdnussbutter mit Stückchen
  • ca. 100ml Wasser
  • etwas frische Vanille
  • optional 1 TL Baobab oder Lucuma

Zubereitung

  1. Die Cashewkerne am besten etwa 1 Stunde im kalten Wasser einweichen lassen.
  2. Für den Boden die Erdnüsse zerkleinern. Kleingehackte Datteln, 1 EL Koksöl,  und eine Prise Salz dazusagen und in einem Mixer oder Zerkleinerter vermengen. Wenn es irgendwann zu klebrig ist, die Masse einfach in einer Schüssel mit den Händen zusammenkneten.
  3. Für die Cashewmasse Cashewkerne, Agavendicksaft, Vanille, Erdnussbutter und 2 El Kokosöl in einem Mixer cremig rühren. Stück für Stück etwas Wasser und optional das Baobab Pulver unterrühren bis die Masse cremig ist.
  4. Den Teig für den Boden bis etwa 3-4 mm ausrollen und beispielsweise mit einer Pralinenform ausstechen.
  5. Einen halben TL der Cashewmasse auf einen Boden streichen und die andere Hälfte daraufpressen. Wenn ihr keine Pralinenformen habt, könnt ihr die Masse auch in eine eckige Auflaufform geben und in quadratische „Sandwich“ Stücke teilen.

IMG_2910

Flattr this!

Macadamia_Kuchen_Gugelhupf_gesund_healthy_soulfood

Zucchinikuchen mit browned butter glaze

Macadamia_Kuchen_Gugelhupf_gesund_healthy_soulfood

Macadamia_Kuchen_Gugelhupf_gesund_healthy_soulfood


Hallo ihr Lieben,

mein erster Post geht nach langem Warten endlich online. Ich freue mich wahnsinnig, dass ich von nun an meine Rezepte mit euch teilen kann und bin natürlich auch irre gespannt, wie diese bei euch ankommen werden. Da ich nicht nur Backen und Kochen, sondern auch Wörter mag, denke ich schon lange darüber nach zu bloggen. Ich hatte bisher aber nie die Zeit und wenn ich ehrlich bin, auch nicht die Muse, dieses Vorhaben tatsächlich umzusetzen. Bereits letztes Jahr hatte mir Lisa angeboten, dass wir Healthy Soulfood zusammenführen und gemeinsam bloggen. Als ich dann Anfang diesen Jahres meinen Job gekündigt habe, um mich neuen Herausforderungen zu stellen, war die Gelegenheit gekommen, dieses Angebot auch endlich anzunehmen.  
Da ich ein echter Süßschnabel bin und außerdem sehr gerne backe, möchte ich als meinen ersten Post eines meiner Lieblingskuchenrezepte mit euch teilen. Backen empfinde ich als unglaublich mediativ. Gerade wenn ich gestresst oder genervt bin, greife ich zum Rührgerät, um den Alltag ein bisschen loszulassen. Manchmal backe ich sogar lieber, als ich den fertigen Kuchen dann auch tatsächlich esse, aber so hat mein Umfeld auch mehr davon 🙂  Außerdem kann so ein Stück Kuchen ja auch Balsam für die Seele sein und der dieser ein bisschen zu schmeicheln, soll ja auch Stress abbauen. Als ich vor etwa zwei Jahren damit anfing Zucker und Weizenmehl aus meinem Speiseplan zu streichen, war eine der tollsten Entdeckungen für mich überhaupt, dass sich beim Backen dank Birkenzucker und Nussmehlen lauter Alternativen anbieten. Meine Methode mich zu entspannen war also nicht in Gefahr.
Auch mein Zucchnikuchen kommt komplett ohne Mehl und Zucker aus. Stattdessen verwende ich Macadamianussmehl und gemahlene Haselnüsse. Diese verleihen dem Kuchen eine leicht herbe Note, durch die Zucchni ist der Kuchen total saftig und nicht zu süß. Ich dekoriere den Kuchen am liebsten mit einer Browned-Butter-Glaze, natürlich könnt ihr den Kuchen aber auch pur oder mit einer Schokoladenglasur genießen.

Zutaten

für den Teig

  • 75 g Butter (weich)
  • 150 g Macadamianussmehl
  • 150  g gemahlene Haselnüsse
  • 125 g Xylit
  • 2 Eier
  • 175 g Zucchini
  • 0,5 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Natron
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL gemahlene Vanille

für die Glasur

  • 50 g Butter
  • 60 g Puder-Erythrit
  • 1 Prise gemahlene Vanille
  • 2 EL Mandelmilch

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160 Grad Celsius vorheizen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass jeder Ofen ein bisschen anders „arbeitet“. Daher kann die Temperatur auch plus/minus 5 Grad Abweichen.
  2. Die Eier mit dem Xylit schaumig schlagen. Pro Ei auf höchster Stufe mindestens 1 Minute lang schlagen.
  3. Die Butter vorsichtig schmelzen. Sie sollte schön flüssig aber nicht heiß sein.
  4. Butter unter die Ei-Xylit-Masse heben und die gemahlne Vanille dazu geben.
  5. In einer seperaten Schüssel, das Macadamianussmehl mit den gemahlenen Haselnüssen vermengen. Achtet dabei darauf, dass keine Klumpen entstehen, sondern alles fein miteinander vermischt wird. Im Anschluss den Zimt, das Natron und eine Prise Salz hinzufügen.
  6. Die Nussmischung zu den flüssigen Zutaten geben, gut vermengen und mit den Händen (Rührgerät  geht natürlich auch) durchkneten.
  7. Die Zucchini schälen und klein Raspeln. Wringt die Raspeln gut aus, sonst erhält der Kuchen zuviel Feuchtigkeit.
  8. Die Zucchnieraspeln in den Teig geben und vermengen. Es entsteht ein recht pappiger und fester Teig. Diesen direkt in eine gefettete Backform geben.
  9. Der Kuchen benötigt 20-30 Minuten im Backofen. Nach 20 Minuten mit einem Holzstäbchen testen, ob er bereits durch ist. Es sollte nichts mehr am Stäbchen kleben bleiben.
  10. Für die Glasur schmelzt ihr die Butter vorsichtig in einem Topf auf dem Herd.
  11. Die Butter anbräunen lassen. Dies kann eine Weile dauern. Rührt die Butter  immer wieder ein bisschen um und achtet darauf, dass nichts anbrennt.
  12. Nachdem die Butter braun geworden ist, wird das gepuderte Erythrit hinzugefügt  und mit einem Schneebesen vermengt.  Sollte sich die Butter etwas absetzen, kann man etwas Mandelmilch beifügen.
  13. Gemahlene Vanille unterrühren und die Glasur sofort über die abgekühlten Kuchen gießen.
  14. Wenn ihr mögt, könnt ihr auch noch ein paar gehobelte Mandeln zur Dekoration auf die Glasur geben.

Lasst euch den Kuchen schmecken! Eure Sarah

Tipp: Um Puder-Erythrit herzustellen, verwende ich immer eine kleine elektrische Kaffeemühle. So habt ihr ruckzuck feines gepudertes Erythrit, dass sich auch gut auf Vorat herstellen lässt.

Macadamia_Kuchen_Gugelhupf_gesund_healthy_soulfood

 

Flattr this!

sarah und Lisa sitebar_healthy-soulfood-gesund_1

Endlich geht’s los…

Bloggerin_Lisa und Sarah_healthy_soulfood

Hallo ihr Lieben,

wie schon groß angekündigt, kann ich euch heute endlich berichten, dass für Healthy Soulfood ein neuer Abschnitt beginnt. Meine liebe Freundin Sarah und ich werden euch von nun an gemeinsam ein neues, aufregenderes und noch leckeres Soulfood bieten. Die letzten Wochen haben wir schon intensiv an neuen Projekten und Ideen gearbeitet und sind nun super happy den Neuanfang zu wagen.

Unsere Geschichte begann schon vor einem Jahr, als wir uns in unserer gemeinsamen Zeit bei der berliner Agentur kennengelernt haben. Schnell hat sich rausgestellt, dass wir nicht nur unser geordnetes Chaos am Arbeitsplatz teilen, sondern auch die Liebe zum Essen. Pausen und „Leerlauf“ wurden fortan mit unseren Gelüsten und neusten Rezepten gefüllt.
Unsere gemeinsame Zeit in der Agentur neigte sich zwar schon nach kurzer Zeit dem Ende doch unser erstes gemeinsames Projekt stand bereits in den Startlöchern. Ohne es gewusst zu haben, konnten einige von euch bereits im November 2014 einen Vorgeschmack auf das neue Soulfood erhalten. Unter dem Namen „Seelenfutter“ eröffneten wir im Rahmen des Restaurant Days unser kleines Pop-Up-Restaurant, in welchem saftige Paleo-Burger, köstliche Low-Carb-Kuchen und fruchtige Superfoodshakes für euch auf den Tisch kamen.

Euch erwartet einiges Neues und weiterhin kreative Rezepte. Wir freuen uns auf eine neue gemeinsame Zeit mit euch.

Eure Lisa und Sarah.

Flattr this!

Rosarote Pralinen zum verschenken

IMG_2732 Kopie pralinen selbstgemachtHallo ihr Lieben

Valentinstag steht praktisch vor der Tür und ich bin mit meinen rosaroten Pralinen nun ganz schön spät dran. Irgendwie kann ich dem ganzen Trubel auch nicht ganz so viel abgewinnen. Aber natürlich freue auch ich mich, wenn ich überrascht werde. Mit frischen Blumen, einem tollen Frühstück oder etwas selbstgemachtem. Ja, selbst ein kleiner Zettel am Badschrank kann einem den Start in den verregnetsten Tag viel leichter machen. Warum das nun am 14. Februar sein muss, das verstehe auch ich nicht. Aber wenn ihr Männer das sonst im Jahr nicht hinbekommt, dann nehmen wir Frauen eben auch diesen Strohhalm. 🙂 Falls ihr euch ähnlich wie ich auch nicht so viel Kopf darum gemacht und eben noch nichts vorbereitet habt, dann wird euch dieses Rezept sicher zu gute kommen. Es ist super fix zubereitet. Ohne Backen. Ohne Kochen. Einfach alles zusammenschschmeißen. Glasur rauf. Rote Früchte für die schön natürliche und rote Farbe und ab damit in die Pralinenschachtel. Und wenn ihr zu den vielen 1000en Singles in Berlin gehört, bereitet sie euch selbst zu oder tröstet eine liebe Freundin mit den kleinen Pralinen. Ich wünsche euch ein wundervolles und hoffentlich sonniges Wochenende!

Zutaten

  • 270g ungesüßtes Erdnussmus
  • 20g gepopptes Amaranth
  • 20g rohes Kakaopulver
  • 1Msp Vanille
  • 80g Agavendicksaft, Honig oder Kokosblütenzucker

Für  die Glasur

  • etwa 80g Kakaobutter
  • 1Msp Vanille
  • 80g Mandelmus
  • etwas Birkenzucker oder Agavendicksaft zum nachsüßen
  • gefriergetrocknete Erdbeeren oder Himbeeren  ( in etwa 10 Stück)
  • optional Kokosraspeln

Zubereitung

  1. Erdnussmus, Vanille, Kakao und Agavendicksaft gut vermengen. Anschließend den gepoppten Amaranth unterheben.
  2. Den Teig zu daumengroßen Bällchen formen und anschließend im Kühlschrank bereitstellen.
  3. Für die selbstgemachte Schokoglasur die Kakaobutter schmelzen und mit Vanille, Birkenzucker und Mandelmus verquirlen.
  4. Anschließend die gefriergetrockneten Beeren fein hacken oder im Mörser mahlen.
  5. Die Pralinenkugeln in die Schokoglasur tunken und anschließend in den roten Beeren wälzen. Wenn ihr weiße und rote Pralinen haben wollt, könnt ihr noch einen Teller mit Kokosraspeln vorbereiten und die Hälfte der Pralinen in Kokos wälzen.
  6. Die Pralinen anschließend in den Kühlschrank stellen, sodass die Schokolade fest wird.
  7. Nun nur noch in eine schöne Pralinenschachtel oder eine Dessertschale geben und mit euren Liebsten (oder einfach alleine 😀 ) genießen. Happy Valentinesday!

Flattr this!