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Süßkartoffel- Brokkoli Pfanne mit Miso Dressing_healthy soulfood_paleo

Süßkartoffel- Brokkoli Pfanne mit Miso Dressing (SSW 15)

Süßkartoffel- Brokkoli Pfanne mit Miso Dressing_healthy soulfood_paleoHallo ihr Lieben,

die Schwangerschaft ist ja eigentlich im Leben einer Frau eine ganz besondere und aufregende Zeit, die man niemals vergessen wird. Alles erscheint neu: der Körper macht auf einmal komische Sachen und reagiert so ganz anders als zuvor, das äußere Erscheinungsbild ändert sich nach und nach, und irgendwann realisiert man: „Hey, da wächst echt ein neues Leben in dir heran.“ Zumindest rechne ich damit, dass es so sein wird. Zurzeit ist es aber irgendwie alles ganz anders als erwartet.
Jeden Morgen wache ich auf und schaue im Spiegel, ob sich etwas verändert hat. Doch ist bisher nur mit Einbildung und gutem Willen ein kleines Bäuchlein zu erkennen. Klar, ich habe bereits zugenommen, aber noch befinde ich mich nach Außen hin eher in dem Stadion „Fett oder schwanger“. Eigentlich sagen alle, die ersten 12 Wochen sind die schlimmsten (und natürlich die letzen). Danach hat sich der Körper auf alles eingestellt, die Übelkeit schwindet und man ist nicht mehr so schlapp. Aber ich finde, es wird nicht unbedingt besser. Denn die Übelkeit und alles andere zeigte mir stets: Hey es ist alles in Ordnung, du bekommst ein Baby! Nun warte ich gespannt auf den nächsten Arzttermin, bei dem ich mittlerweile den Ultraschall privat bezahlen muss, da mein Arzt das gratis Babyfernsehen der Krankenkasse bereit aufgebraucht hat. Denn erst dann weiss ich, ich bin tatsächlich noch schwanger und es ist alles in Ordnung. Zum jetzigen Zeitpunkt spüre ich weder Tritte noch einen wachsenden Bauch. Ich werde nur überall etwas runder. Es passen keine Klamotten mehr, aber die Zeit für Umstandskleidung ist noch nicht gekommen. Es gibt sogar Tage, da vergesse ich vollkommen, dass ich schwanger bin. Ich weiss nicht, ob das normal ist. Aber es ist nun mal so. Und ich denke in das Gefühl Mutter zu werden, müssen auch wir Frauen erst hereinwachsen. Viele Männer behaupten gerne, sobald Frauen von ihrer Schwangerschaft erfahren, sprießen die Milchdrüsen und wir fühlen uns bereits wie geboren für die Mutterrolle. Aber dem ist eben nicht immer so. Ich finde den Gedanken komisch, dass mich jemand „Mama“ nennt.  Ich mag es nicht, dass mich plötzlich jeder anders behandelt. Und ich mache mir Gedanken darüber, wie ich Mutter, Frau und Partnerin gleichzeitig bin. Wie ich mich in die Rolle einfinde und was ich überhaupt für eine Mutter sein werde. Noch bin ich doch eigentlich nur Tochter. Ich möchte mit euch auf diesem Weg meine Gedanken, schöne Momente und natürlich auch Ängste und Sorgen teilen, denn es ist eben nicht immer alles so, wie es in den Büchern steht. Und so geh‘ ich nach wie vor zum Sport, sorge mich um meine Figur und vergesse beim Arbeiten, Kochen und Freunde treffen gerne mal, das da tatsächlich ein kleines Lebewesen in mir wächst, das bereits fröhlich Purzelbäume in meinem Bauch macht.
In Vergessenheit geriet dies auch bei diesem Rezept. Ich habe zurzeit das Gefühl mehr Kohlenhydrate zu brauchen und griff daher mal wieder zu Quinoa und Süßkartoffel, da diese voller Nähr- und Mineralstoffe stecken. Aber auch unabhängig von meinem Umstand, ist dieses Rezept super für die Lunchbox auf Arbeit, denn es hält lange satt und lässt sich super mitnehmen, wenn ihr das Dressing separat verpackt. Das salzig- saure Miso Dressing passt super zum nussigen Quinoa und den Süßkartoffeln. Ich freu mich auf euer Feedback ihr Lieben, viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Süßkartoffel- Brokkoli Pfanne rezept mit Miso Dressing_healthy soulfood_paleo rezept

Zutaten

für 3-4 Portionen

  • 2 -3 Süßkartoffeln
  • 2 Tassen Quinoa
  • 500g Brokkoli
  • 2- 3 EL Sesam
  • 3 El Olivenöl
  • etwas Salz und Pfeffer

für das Miso Dressing

  • 1 El geriebener Ingwer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 El Misopaste
  • 1,5 El Tahine
  • etwa 2 El Honig
  • ¼ Tasse Reisessig
  • 2 El Sesamöl
  • 2 El Olivenöl

Zubereitung

  1. Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen und auf ein mit Backpapier belegtem Blech im Ofen backen.
  3. Brokkoli putzen und in kleine Rösschen teilen. Ebenso mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen.
  4. Nach etwa 15 Minuten die Süßkartoffelwürfel wenden und die Brokkolirösschen dazugeben. Nun nochmal etwa 10- 20 Minuten rösten.
  5. Währenddessen den Quinoa waschen und nach Packungsanweisung garen.
  6. Sesam in einer Pfanne rösten.
  7. Für das Dressing alle Zutaten in einem Mixer vermischen und gegebenenfalls etwas Flüssigkeit oder Süße hinzufügen, da das Dressing gerne etwas zu dickflüssig wird.
  8. Quinoa und Gemüse in eine Schüssel füllen, mit Dressing beträufeln und etwas Sesam bestreuen. Mit etwas extra Dressing zur Seite servieren und Genießen. 🙂

Süßkartoffel- Brokkoli 2 Pfanne mit Miso Dressing_healthy soulfood_paleo

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Suesskartoffelgnocchi

Süßkartoffel Gnocchi und meine Rückkehr in ein neues Leben

Suesskartoffelgnocchi

Suesskartoffelgnocchi

Gnocchi aus Süßkartoffel_healthy-soulfood-gesund_komplett7 ohne filter

Suesskartoffelgnocchi

Hallo Ihr Lieben,

Nach meiner unangekündigten und doch länger andauernden Winterpause bin ich endlich wieder zurück und ihr könnt euch auf ein neues Jahr mit vielen neuen Rezepten und ein paar Überraschungen freuen. In den letzten Wochen hat sich mein Leben um 180° gedreht und ich musste meine privaten und beruflichen Pläne kurzzeitig über Bord werfen. Jetzt, da ich meine Gedanken geordnet und meine Freude mit den ersten Menschen geteilt habe, möchte ich auch mit euch meine Neuigkeiten teilen. Wir bekommen ein Baby! Die Überraschung ereilte mich am Abend vor meinem Geburtstag und seitdem habe ich wohl täglich von himmelhochjauchzend über Angst und Reuetränen alles erlebt was man in den ersten 12 Wochen der Schwangerschaft so erleben kann. Wenn man mal Mütter in seinem Umfeld danach fragt wie sie die ersten Wochen erlebt haben, erzählen die meisten, dass sie fast gar keine Veränderungen verspürt haben und das der Anfang ja noch ein „Segen sei“. Hm. Den Eindruck hatte ich in den letzten Wochen nicht. Ich habe eher das Gefühl, mein Körper hat die Liste der Schwangerschaftsbeschwerden gegoogelt und hakt nun einen Punkt nach dem Anderen ab. Nun aber zu den schönen Seiten. Wir freuen uns über jede Minute Babyfernsehen beim Arzt und das freue ich mich sogar, dass mein Bauch wächst, denn dann weiß ich, dass es dem kleinen Würmchen in mir gut geht. Außerdem freue ich mich mit euch meine meine Gedanken und die Vorfreude mit euch zu teilen. Ich bin also gespannt wie sich mein Leben und damit natürlich auch das Leben von Healthy Soulfood entwickeln wird. Das neue Blogjahr beginne ich ähnlich wie ich das letzte Jahr beendet habe: mit einem Süßkartoffelrezept. Früher als Kind hatten wir einen total tollen Italiener in unserer Nachbarstadt und der hat die besten Gnocchi der Welt gemacht. Die Süßkartoffelgnocchi schmecken würzig- süß und somit lassen sie sich toll mit Serrano Schinken und frischen italienischen Kräutern wie Basilikum oder Salbei kombinieren. Die Angabe der Mehlmenge ist relativ flexibel zu sehen, denn die Menge an Buchweizenmehl die ihr benötigt um die richtige Konsistenz zu bekommen, hängt stark von der Reife und Größe der Kartoffel ab. Wundert euch nicht, wenn der Teig nicht wie bei normalen Kartoffelgnocchi fest wird. Sie bleiben immer etwas klebrig, wenn ihr sie aber in siedenes Wasser gebt, werden sie fest. Also viel Spaß beim ausprobieren. ich freue mich auf ein neues tolles Jahr mit euch!

Zutaten:

für den Gnocchiteig

  • 2 große Süßkartoffeln
  • ca. 200g Buchweizenmehl
  • Salz, Pfeffer

Süßkartoffelgnocchi mit Mozzarella und Basililikum

  • 2 Mozzarella Kugeln
  • frisch geriebener Parmesan
  • 4 Zweige Basilikum
  • optional Serrano Schinken, Pinienkerne und eine Handvoll Kirschtomaten

Zubereitung:

  1. Süßkartoffeln in Alufolie wickeln und im Ofen bei 180° Umluft etwa 40 Minuten im Ofen garen. Je nach dem wie dick die Kartoffeln sind, kann es auch etwas länger dauern bis diese tatsächlich schön weich sind.
  2. Die Kartoffeln aus dem Ofen nehmen, von der Folie entfernen und abkühlen lassen.
  3. Anschließend die Süßkartoffeln mit einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer quetschen und Stück für Stück das Buchweizenmehl unterrühren. Ich habe etwa 150g Buchweizenmehl benutzt, die Konsistenz und die Menge an Mehl die ihr benötigt, hängt allerdings stark von euren Süßkartoffeln ab. Je nach dem wie reif, süß oder groß sie sind.
  4. Mit bemehlten Händen könnt ihr nun den Teig zu Rollen formen (wie auf dem Bild) und anschließend längst in etwa Fingerbreite Stücke teilen.
  5. Einen hohen Topf mit Wasser füllen, 1 TL Salz dazu geben und aufkochen lassen.
  6. Sobald das Wasser richtig kocht, könnt ihr die Gnocchi Stück für Stück dazugeben. Nach etwa 30-50 Sekunden schwimmen die garen Gnocchi an der Oberfläche und können mit einer Schaumkelle herausgenommen und in einen Sieb gegeben werden.
  7. Die Gnocchi könnt ihr nun einfach mit frischem Basilikum, Mozzarella Stücken, Tomaten und optional etwas Serrano Schinken mischen und anrichten. Anschließend ausreichend Parmesan darüber reiben.
  8. Alternativ könnt ihr die Gnocchi mit Tomatensauce oder mit in Butter geschwenkten Salbei, Serranoschinken und Mozzarella anrichten. Lasst eurer Kreativität freien Lauf 🙂

    Suesskartoffelgnocchi

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Süßkartoffel Salat gesund

Fruchtiger Süßkartoffel Salat

Süßkartoffel Salat gesund

 

Hallo Ihr Lieben,

na seid ihr schon im Vorweihnachtsfieber? Mein Wohnung ist seit letztem Samstag bereits reichlich geschmückt. Glitzernde, rote Rentiere halten ihre Nase in den Duft von Orangenöl und Zimt und die erste Adventskerze wurde nach meinem Backmarathon am Sonntag auch angezündet. Und warum gibt es heute Süßkartoffeln statt Plätzchen und Lebkuchen? Nun ja, natürlich habe ich diverse Plätzchen und Lebkuchenmänner gebacken. Aber da das Backen nach wie vor nicht zu meinen Kernkompetenzen gehört, sind es auch diese Kreationen nicht wert einen Platz in meiner Datenbank zu finden. Anders als für viele Andere leidenschaftliche Hobbybäcker gehört das Dekorieren der Plätzchen für mich zu den meist gehassten Abschnitten beim Backen. Ich hab da irgendwie nicht die Puste für. Nach mehr als 4 Stunden rühren, kneten, rollen, ausstechen und backen habe ich einfach keine Lust mehr. Und überhaupt bin ich der Meinung, wenn man zu Weihnachten mal ein, zwei normale Plätzchen von Oma nascht, dann ist das absolut ok. SO aber wie kam es nun zu den Süßkartoffeln? Ich fand die süße Knolle hat auf meinem Blog noch nicht genügend Beachtung bekommen. Dabei ist sie so lecker und super gesund. Zusammen mit den fruchtigen Granatapfelkernen ist der Salat eine Vitamin- und Mineralstoffbombe. Ihr könnt ihn ganz fix zubereiten und auf Arbeit mitnehmen. Oder ihr verwendet ihn als diesjährige Alternative zum üblichen „Kartoffelsalat mit Würstchen“ am Heiligabend. Das gehört im Übrigen zu einer dieser deutschen Traditionen, die ich absolut nicht teilen kann. Ich finde Kartoffelsalat furchtbar! Zumindest diese großen, in Mayonnaise getränkten Boxen, die zu dieser Zeit zu den Verkaufsschlagern zählen. Aber dieser Süßkartoffel Salat hat absolut nichts mit Mayonnaise zu tun. Er ist fruchtig, knusprig und schön bunt.  🙂 Also lasst es euch Schmecken und genießt die schönen Vorweihnachtstage! Eure Soulfoodlovina, Lisa

Ideen Süßkartoffel

Zutaten:

für den Salat

  • 4 Süßkartoffeln
  • 50g Kürbiskerne
  • 2 Granatäpfel (bis auf 4 EL für das Dressing)
  • 120g Feta
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

für das Dressing

  • 4 El Granatapfelkerne
  • 4 EL Rotweinessig
  • 2 EL Honig
  • 3 El Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung:

  1. Ofen auf 180° Umluft vorheizen.
  2. Süßkartoffeln schälen und in grobe Würfel schneiden.
  3. In einer Schüssel die Süßkartoffeln mit Olivenöl und Salz mischen.
  4. Die Süßkartoffeln etwa 15- 20 Minuten in den Ofen geben bis die Süßkartoffeln weich, aber noch bissfest sind.
  5. Die Granatäpfel vierteln und die Kerne herauskratzen.
  6. 4 El für das Dressing beiseite stellen und die restlichen Kerne mit den abgekühlten Süßkartoffeln mischen.
  7. Den Feta kleinschneiden und zusammen mit den Kürbiskernen zu den Süßkartoffeln geben.
  8. Für das Dressing die restlichen Granatapfelkerne pürieren und mit Honig, Rotweinessig und Olivenöl zu einem Dressing verschlagen und ggfs. nochmal abschmecken.
  9. Den Salat z.B mit etwas Dressing als kleiner Beilage zu einem guten Rinderfilet oder auch als Hauptspeise servieren.

Süßkartoffeln beilage

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glutenfreier schoko kuchen

Chocoholics Kuchen mit Kokoscreme

Schokokoskuchen IMG_2532

Hallo Ihr Lieben,

Nun ist schon wieder fast soweit. Die Straßen erleuchten und auf den Weihnachtsmärkten riecht es nach Glühwein, gebrannten Nüssen und warmem Grünkohl mit Knackern. Es ist die besinnlichste Zeit des Jahres, in der wir uns bei klirrender Kälte an unsere Liebsten kuscheln, bei einem Glas Glühwein die schönsten Momente des Jahres Revue passieren und mit unserer Familie die wohlverdiente Weihnachtspause genießen. Und auch bei mir wird es langsam weihnachtlich. Am Samstag wird die Wohnung festlich geschmückt und am 1. Advent wird fleißig Plätzchen gebacken. Um auch in der Weihnachtszeit nicht nur Zucker zu mir zu nehmen, besteht es sich von selbst, dass ich natürlich alle Leckereien wieder selbst backe. Den Anfang habe ich am Wochenende mit einem einfachen Schokokuchen gemacht, da meine Mama zum Kaffee gekommen war. Da ich bereits am Sonntag erkältet war, habe ich nicht zwar viel geschmeckt, ich habe mir aber sagen lassen, dass Schokoholics diesen Kuchen lieben werden 😀 Und wie sieht bei euch so der 1. Advent aus? Backt ihr da auch Plätzchen? Und achtet ihr da auch ein wenig auf eure Ernährung oder ist euch das zu Weihnachten eher unwichtig?

Ich freu mich auf eure Nachrichten! Eure soulfoodlovina Lisa

Zutaten

Schoko Boden:

  • 190g Mandelmehl
  • 50g rohes Kakao Pulver
  • 65g Kokosblütenzucker (oder anderer Zuckerersatz)
  • ⅛ TL Salz
  • 2 Eier
  • 40ml Kokosöl
  • 60ml Kokosnussmilch
  • 2 TL vanille

Kokosnussschicht:

  • 350g geraspelte Kokosnuss
  • 2 EL Honig in rohkostqualität
  • 86g Mandelmehl
  • 100g Kokosöl
  • 100ml Kokosnussmilch
Schokoglasur:
  • 100g 70% Schokolade
  • 100ml Kokosnussmilch

Zubereitung

Schokoboden

  1. Die Kuchenform mit Butter einfetten und etwas Backpapier zuschneiden, sodass es direkt auf den Boden passt.
  2. Mandelmehl, Kakaopulver, Salz und Kokosblütenzucker vermengen.
  3. In einer extra Schüssel Eier, Koksöl, Kokosmilch und Vanille vermischen,
  4. Nun  die Mandelmehlmasse zur Eiermasse geben und vorsichtig verrühren.
  5. Den Schokoboden in die Form geben und bei 170° etwa 15-20 Minuten backen, bis kein Teig mehr am Messer klebt, wenn du es in der Mitte des Kuchen reinstichst.
  6. Anschließend den Boden aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.

Kokosnussschicht

  1. Vermenge alle Zutaten miteinander und verstreiche die Mischung so auf den Schokoboden bis eine glatte Oberfläche entseht.

Schokoglasur

  1. Schmelze die Schokolade über einem heißem Wasserbad ein.
  2. Wenn die Schokolade geschmolzen ist, gebe die Kokosmilch dazu bis es eine cremige Glasur ergibt.
  3. Streiche die Glasur nun über den Kuchen und kühle ihn für 30 Minuten im Gefrierfach, bis die Glasur fest ist.

einzeln

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zucker ungesund

Zuckersüß Teil 2: Alternativen zu Zucker

zucker ungesund
In meinem letzten Beitrag habe ich bereits erläutert, dass wir unseren Zuckerkonsum einschränken sollten. Wenn ihr dies bereits getan habt und trotzdem ab und zu doch mal etwas Süßes wollt, dann zeige ich euch heute mal ein paar Alternativen.  Versteht mich nicht falsch. Ihr sollt jetzt nicht Gelerntes wieder verwerfen und in alte Gewohnheiten verfallen, nur weil ihr Alternative Süßungsmittel verwendet. Doch möchte ich mir nicht entsagen mal ab und zu ein Stück Kuchen oder eine erfrischende Limonade zu trinken. Daher gönne ich mir selbst auch gerne mal etwas Süßes. Wenn ich meinen Kuchen selbst backe, kann ich auf Weizenmehl und Zucker verzichten und bin mir so absolut bewusst, welche Zutaten mein Kuchen enthält. Nicht desto trotz scheiden sich auch bei den Süßungsmitteln die Geister. Ist nun Agavensirup gesund? Und was ist mit Süßstoff? Ich stelle euch nach meinem Wissen die verschiedenen Süßungsmittel mit ihren Vor und Nachteilen vor. Entscheidet selbst was für euch die beste Wahl ist. Beurteilungskriterien können hierbei beispielsweise sein:

  • Geschmack: Natürlich Super Wichtig! Schmeckt das Produkt natürlich, hat es einen starken Eigengeschmack? Wofür möchtet ihr es verwenden?
  • Regionalität: Spielt natürlich auch für mich eine Rolle. Leider werden hier zulade hauptsächlich Zuckerrüben angebaut
  • Glykämischer Index: Er besagt, wie schnell ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Ein niedriger glykämischer Index (bis 55) erhöht den Insulinspiegel nur langsam.
  • Praktikabilität: Kann man das Produkt 1:1 wie Zucker ersetzen? Wofür verwendet ihr den Süßstoff. Wollt ihr damit Backen, Kochen, Karamellisieren? Je nachdem was man Süßen möchte, unterscheiden sich die Süßstoffe in der Anwendung und Süßkraft deutlich voneinander.
  • Verarbeitungsprozess: Handelt es sich um ein natürliches Produkt? Je weniger ein Rohstoff verarbeitet und erhitzt wird, desto mehr Nährstoffe sind am Ende noch für uns verfügbar.

Wenn ihr hierzu noch Fragen habt oder ich vielleicht ein Süßungsmittel vergessen haben sollte, über das ihr mehr wissen wollt, schreibt mir gerne wieder ein Kommentar oder eine Email. 🙂

Birkenzucker/ Xylit
ist eigentlich kein Süßstoff sondern ein Zuckeraustauschstoff, der als Nebenprodukt bei der Gewinnung von Birken-Zellstoff gewonnen wird. Er schmeckt fast genauso wie normaler Haushaltszucker, hat aber einen leicht kühlenden Effekt im Mund und besitzt nahezu die selbe Süßkraft, sodass er Mengenmäßig fast 1 zu 1 wie Zucker verwendet werden kann. Ich verwende Xylit sehr gerne zum Backen und karamellisieren von Zwiebeln oder Nüssen in der Pfanne. Vitalstoffe hat Birkenzucker keine zu bieten, da es ein Zuckeralkohol und kein natürliches Süßmittel ist. Dafür haben Studien aber ergeben, dass Xylit Karies vorbeugt. Ja richtig. Er verursacht kein Karies, sondern er beugt Karies vor und schützt die Zähne davor, dass sich Plaquebakterien an der Zahnoberfläche festsetzen. Deswegen gibt es mittlerweile auch schon Zahnpflegekaugummis denen Xylit zugesetzt wird.  Punktabzug gibt es bei Xylit allerdings trotzdem. Es wird nicht verstoffwechselt und ist zu Beginn der Verwendung oft Auslöser von Durchfall. Ich persönlich vertrage es aber sehr gut und daher verwende ich Xylit auch sehr gerne. Zudem habe ich gelesen, dass die Durchfallerscheinungen nur zu Beginn der Verwendung auftreten und nach weiterer Nutzung wieder verschwinden.

Yacon Sirup
wird in Südamerika aus einer Wurzelknolle  gewonnen und dort schon seit langem als „Apple of the Earth“ verzehrt. Die Knolle sieht eher aus wie eine Süßkartoffel, soll aber geschmacklich eher zwischen Birne und Honigmelone liegen. Der Sirup hat einen niedrigen glykämischen Index und wirkt sich daher nur schwach auf den Blutzuckerspiegel aus. Yacon Sirup hat außerdem viele B- Vitamine sowie Kalium, Phosphor, Magnesium und Eisen. Ähnlich wie Topinambur enthält Yacon außerdem viel Fructo- Ogliosaccharide, die die Darmflora verbessern. Er schmeckt ähnlich wie Zuckerrübensirup oder Dattelmelasse und kann auch hervorragend zum Backen verwendet werden. Leider gehört Yacon Sirup wie auch Stevia noch vor einigen Jahren zu den sogenannten „Novel Foods“ und darf deshalb bisher offiziell nicht als Nahrungsmittel vertrieben werden. Novel Foods sind Lebensmittel die vor dem 15. November 1997 nicht in den nennenswerten Umfang der EU für den menschlichen Verzehr gehörten. Wäre Yacon Sirup bereit offiziell zugelassen, würde ich Yacon Sirup ausdrücklich als Süßungsmittel empfehlen und das Produkt in meinen Rezepten aufführen. Bis dahin könnt ihr Hier  den Yacon Badezusatz kaufen..

Stevia
stammt ursprünglich aus Südamerika und wird dort schon seit vielen Jahren zum Süßen verwendet. Seit einigen Jahren ist Stevia auch bei uns eingeführt worden und mittlerweile auch außerhalb von Reformhäusern in einigen Supermärkten erhältlich. Die Blätter des süßen Krauts haben eine 300- fache Süßkraft als industrieller Zucker, d.h man braucht nur wenige Tropfen oder etwas Pulver der südamerikanischen Alternative zum deutschen Haushaltszucker. Aber genau da liegt auch schon das Problem. Stevia kann man daher nicht oder nur eingeschränkt zum Backen verwenden, da der Zucker in den herkömmlichen Rezepten dem Teig auch Volumen gibt. Sehr positiv: Stevia hat keinen glykämischen Index da es keine kalorisch verwertbaren Kohlenhydrate besitzt. Grundsätzlich ist Stevia eine gesunde und natürliche Alternative zum Süßen. Ich persönlich finde aber, dass Stevia den Geschmack von Getränken und Kuchen sehr stark verfälscht und einen bitteren Nachgeschmack verleiht, den ich nicht mag. Daher verwende ich Stevia nicht zum Süßen Wenn ihr Stevia gerne zum Süßen versuchen wollt, solltet ihr aber darauf achten tatsächlich reines Stevia zu kaufen. Ich habe neulich bei Kaufland eine Packung Stevia Streusüße gesehen in der 80% Traubenzucker hinzugesetzt wurde. Da wären wir dann leider wieder bei industriellem Zucker…

Bienenhonig (roh und wild)
Honig im Tee galt immer als gesund. Ist es auch. Allerdings muss man dies ein wenig einschränken. Honig hat einen etwas höheren Glykämischen Index als die anderen alternativen Süßungsmittel, allerdings hat er im Vergleich zu herkömmlichen Zucker viele Vitalstoffe und Phytonährstoffe- inklusive Vitamin B und 22 essentielle Aminosäuren. Hier ist es allerdings wichtig wilden, rohen Honig zu verwenden. Die Qualität macht einen großen Unterschied. Der in Supermärkten angebotene Honig hat nur wenig mit dem Produkt zu tun, das der örtliche Imker anbietet. Industriell verarbeiteter Honig wird oft hoch erhitzt, wobei einige der wertvollen Wirkstoffe zerstört werden. Viel schwerer wiegt jedoch, dass der Industriehonig meist eine Gemisch aus Honigen aus aller Welt ist. ( EG und nicht EG Länder) Da in einigen anderen Ländern (darunter auch große Honigexporteure) der Anbau gentechnisch manipulierter Pflanzen weniger oder gar nicht reguliert ist, kann dieser Honig gentechnisch verändertes Material enthalten. Supermarkthonig ist also in der Regel genau das Gegenteil eines natürlichen, ökologisch nachhaltigen Produkts. Vorzugsweise solltet ihr daher lokal produzierten Honig von Imkern verwenden. Zum Süßen von Tee oder Saucen ist Honig eine vielfältige und sehr aromatische Alternative.

Reissirup
ist ein aus Reis gewonnener Sirup der reich an Mineralstoffen wie Magnesium, Kalium und Eisen ist. Hierzu wird der Reis zunächst gemahlen (Reismehl) und gekocht, dann werden die festen Bestandteile des Reis herausgefiltert und die Flüssigkeit zu einem Sirup eingedickt. Das tolle am Reissirup ist, dass er einen 20%igen Anteil an langkettigen Mehrfachzuckern besitzt. Diese müssen vom Körper erst in Einfachzucker umgewandelt werden, bevor sie ins Blut übergehen. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel nur langsam an. Reissirup ist außerdem glutenfrei und fruktosefrei, und daher bei Glutenunverträglichkeit und Fruktoseintoleranz sehr gut geeignet. Er besteht stattdessen hauptsächlich aus Maltose. Reissirup hat  außerdem einen geringen Eigengeschmack und kann daher gut zum Süßen für alles mögliche verwendet werden. Reissirup findet ihr in Asialäden, im Reformhaus, im Bio-Supermarkt und natürlich online.

Kokosblütenzucker
ist ein vollwertiges Nahrungsmittel, das zwar erhitzt, aber nicht raffiniert oder künstlich verarbeitet ist. Der Saft wird aus der Kokosnussblüte gewonnen, karamellisiert und zu einem Pulver kristallisiert. Er hat einen niedrigeren Glykämischen Index als Agavendicksaft und noch dazu enthält Kokosblütenzucker reichlich Glutamin und 15 weitere Aminosäuren, B- Vitamine und Mineralien. Es ist also anders als Agavensüße oder Zucker reich an Nährstoffen und keine leere Energiequelle. Kokosblütenzucker schmeckt sehr lecker und kann auch zum Backen verwendet werden. Allerdings liegt er preislich über allen hier beschriebenen Zucker Alternativen.

Agavensüße
wird durch Erhitzen des Herzens einer Agave am Blütenschaft gebildet. Gegen das Naturprodukt an sich wäre nichts einzuwenden außer, dass der Zuckeranteil zu 90% aus Fruktose besteht. Dessen Überkonsum kann zu Fetteinlagerung und dadurch zu eingeschränkter Leberfunktion führen. Außerdem wird bei der Herstellung des Agavendicksafts mit sehr hohen Temperaturen und Reinigungsmethoden gearbeitet, sodass das Süßungsmittel am Schluss nichts mehr mit seinem ursprünglichen Nährstoffprofil zu tun hat. Vitamine und Nährstoffe gehen hierbei nämlich kaputt oder verloren. Agavensirup schmeckt ähnlich wie Ahornsirup und wenn ihr Agavensirup in Rohkostqualitöt verwendet, bleiben auch die Vitamine erhalten, sodass ein mäßiger Konsum eine bessere Alternative zu Zucker darstellen kann.

Trockenfrüchte (nichtgezuckerte) haben generell eine höheren Zuckergehalt als im nicht- getrockneten Zustand. Da Sie einen hohen glykämischen Index haben, sind sie zum Süßen nicht ideal. Allerdings sind Trockenfrüchten äußerst vitaminreich und daher immer noch die bessere Alternative zu weißem Zucker.

Süßstoffe
Gehört wohl zu den bekanntesten Alternativen. Die diversen synthetischen Süßstoffe wie Aspartam, Saccharin und Sucralose sind allesamt seit vielen Jahren schon Gegenstand zahlreicher Diskussionen. Ihnen wird eine krebsfördernde Wirkung nachgesagt, ebenso das Auslösen von Appetit, Durchfall und anderes. Wenige Untersuchungen können dies wissenschaftlich belegen – doch auch die Sicherheit dieser künstlichen Süßstoffe ist bislang nicht bewiesen. Angesichts der bestehenden Alternativen halte ich es daher für besser, auf synthetische Süßstoffe zu verzichten.

Rohrzucker und Brauner Zucker:
Nicht selten wir behauptet sogenannter brauner Zucker sei besser als normaler Zucker. Das ist aber aus meiner Sicht ein Irrglaube. Brauner Zucker ist oft nur weisser Zucker mit zugesetzten Farbstoffen und anderen Chemikalien. Bei Vollrohrzucker als solchem handelt es sich hingegen um unraffinierter Zucker, der aus Zuckerrüben hergestellt wird. Ungeklärt enthält dieser deutlich mehr Nährstoffe als Zucker. Trotz alledem besteht Rohzucker chemisch gesehen aus Saccharose. Aus derselben Verbindung besteht auch Zucker..

Und was verwendet ihr so am Liebsten als Alternative?

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zucker ungesund

Zuckersüß Teil 1: Unsere Sucht nach Zucker und wie wir weniger Zucker essen

zucker ungesund

Zucker.

Wir lieben ihn. Ein Schokorriegel am Nachmittag kann uns kurzfristig von null auf hundert aus dem Mittagstief holen, bis wir kurze Zeit später noch tiefer drin stecken… Zucker liefert schnell Energie. Er setzt Dopamin frei und macht deswegen nicht nur glücklich, sondern auch süchtig. Und, Zucker ist ungesund. Kennt man, weiß man, alles nix neues. Die meisten von uns wissen, Schokolade kann dick machen. Und das liegt hauptsächlich an dem in ihr enthaltenem Zucker. Aber das Thema geht noch sehr viel weiter.

Zucker ist nicht gleich Zucker.

Viel zu oft verstricke ich mich mit anderen Personen in Diskussionen wenn ich sage, dass ich auf Zucker verzichte. „Man braucht doch Zucker…Ab und zu ein Stück Schokolade muss man sich doch mal gönnen.. und aus Zucker gewinnt man Energie… und wieso isst du kein Brot?“ Ja! Stimmt. Man kann sich mal ein Stück Schokolade gönnen. Aber mal ganz ehrlich, wann habt ihr jemals von einer Tafel Schokolade 1 Stück gegessen und sie dann wieder einen Monat lang im Schrank liegen lassen, bis ihr euch wiedermal eins gegönnt habt. Nie. Richtig?
Und hierbei liegt das Problem. In so gut wie allen Lebensmitteln ist Zucker enthalten, auch wenn davon sicher nicht jedes Produkt schädlich für uns ist. Früchte beispielsweise enthalten viel Zucker. Im Unterschied aber zum weißen Haushaltszucker enthalten diese viele Vitamine und Ballaststoffe. Reiner Zucker hingegen enthält nichts als leere Kohlenhydrate. Wir brauchen ihn nicht. Und noch dazu ist er direkt an der Entstehung schwerer Erkrankungen wie Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und natürlich Karies verantwortlich. Und das sind nur einige der vielen negativen Auswirkungen die Zucker auf den Körper hat. Wusstet ihr z.B., dass sich Krebszellen von Zucker nähren?

„Nun dann kaufen wir eben keinen Haushaltszucker mehr, sondern benutzen Rohrzucker.“ Es wäre schön, wenn Rohrzucker all unsere Probleme lösen würde. Zum Einen ist Rohrzucker leider keinesfalls weniger schädlich als weißer Zucker (dazu komme ich hier noch mal) und zum Anderen steckt Zucker in weitaus mehr Lebensmitteln und Produkten, als wir denken. Wenn wir von Zucker sprechen, dann ist hier nicht nur die Rede von Haushaltszucker und Süßigkeiten. Hierzu gehören auch stärkehaltige Lebensmittel, die chemisch gesehen schnell verfügbaren Zucker liefern wie z.B Brot und Brötchen, Nudeln, Speisestärke uvm. Dazu kommen dann noch viele Produkte, bei denen man gar nicht vermuten würde, dass sie Zucker enthalten. Den versteckten Zucker finden wir in fast allen industriell verarbeiteten Produkten: Tütensuppen, Fertigprodukte, Ketchup, Senf (Ja! auch er enthält Zucker!) Salatsaucen, als gesund angepriesene Frühstücksmüslis, Konserven, verarbeitete Fleischerzeugnisse (Wurst, Fleischsalate und diverse andere Aufstriche) und noch viele mehr. Wenn wir also auf Zucker verzichten wollen, reicht es nicht auf das tägliche Stück Schoki zu verzichten. Aber wie schaffen wir es auf die Volksdroge Zucker zu verzichten? Schließlich ist er ja, wie wir jetzt wissen, in allen möglichem Lebensmitteln schon zugesetzt. Meist ist es jedoch nur die Gewohnheit, die uns zu Zucker greifen lässt. Wir müssen also diese Gewohnheiten umkehren und es uns zur Gewohnheit machen, keinen Zucker zu essen. Das geht eigentlich recht einfach mit dem grundsätzlichen Entschluss, nur noch frische, echte Lebensmittel, also Gemüse, Obst, Fisch, Fleisch und Eier zu essen. Wem dies jedoch schwerfällt, der fängt vielleicht mit diesen ersten Schritten an, seinen Zuckerkonsum einzuschränken und seinen Geschmack für Süßes zu sensibilisieren:

1. Trink Wasser.
Klingt einfach. Ist es auch, eigentlich. Wer täglich Limonade, Eistee, gesüßten Kaffee und Fruchtsäfte trinkt, nimmt bereits ohne die Nahrung etliche Mengen Zucker zu sich. Wer jetzt glaubt auf Coke Light zurückgreifen zu können, irrt sich. Ohne Haushaltszucker und ohne Kalorien, schlägt sie zumindest objektiv betrachtet zwar nicht direkt auf die Hüften, sie verändert aber auch dein Geschmacksempfinden für süßes und die darin enthaltenen Süßstoffe sind keineswegs gesünder als Zucker.  Wenn ihr also generell auf süße Getränke verzichtet, justiert ihr euer Empfinden für Süßes. Ihr reagiert sensibler auf Süßes und kommt folglich mit weniger Zucker aus. Wenn sich euer Geschmack ändert, fällt es euch leichter auch eure Gewohnheiten zu ändern.

2. Erkenne deine persönlichen Zuckerquellen und eliminiere sie.
Wir haben ja alle unsere Essgewohnheiten. Für den Einen gehört das Marmeladenbrötchen zu seinem Frühstück dazu und für den Anderen gibt es in der Woche gerne mal ein Fertiggericht aus dem Ofen.
Wo das Marmeladenbrötchen oder der Schokoriegel vielleicht noch offensichtlich ist, da erscheinen einem Tomatensoße und Nudelauflauf aus dem Ofen nicht gerade süß. Schaut doch mal auf die Nährwertangaben der Verpackung. Wieviel Zucker ist da pro Hundert Gramm drin, und wieviel sind dann folglich in deiner Portion? Und was ist mit versteckten Zucker? Dextrose, Glucose-Fructose-Sirup, Aspartam, Sucralose, Sucrose, Maltose, Traubenzucker und Saccharose sind einfach nur andere Worte für Zucker! Achtet mal darauf, was ihr so gewohnheitsmäßig esst. Eliminiert Weizenprodukte, Fertiggerichte und industriell gefertigte Lebensmittel, die ihr so in der Natur nicht finden würdet und ihr verzichtet schon auf einen großen Anteil an Zucker.

3. Verzichte auf Light Produkte! 
Es gehört eigentlich zu Punkt 2: „verdeckte Zuckerfallen entlarven.“ Aber da ich weiss, wie stark dieser Punkt unterschätzt wird, räume ich ihm einen extra Hinweis ein. Lightprodukte (Beispielsweise Light Chips, Light Joghurt oder Light Käse) verzichten auf Fett und ersetzen dieses mit Zucker, um den Geschmack zu erhalten. Die Produkte sind daher nicht im geringsten besser als herkömmliche Käsesorten, sie sind sogar schädlicher. Sie sättigen weniger, sie schmecken oft sehr unnatürlich (vor allem, wenn künstliche Süßstoffe und Geschmacksverstärker den Mangel an Fett ersetzen sollen) und wir essen auch mehr davon! Der psychologische Effekt von Light Produkten führt dazu, dass sich unser Gehirn dazu verleiten lässt, mehr von dem Produkt zu essen, als wir von der herkömmlichen Sorte verzehrt hätten.

4. Natürlich Naschen: Wenn Du Appetit auf Süßes hast: Setze auf natürliche Süße. Ein Apfel, frische Beeren oder auch Gewürze wie Zimt stillen den süßen Zahn erheblich. Hungerlöcher und dein Mittagstief kannst Du mit frischem Obst, einer Handvoll Nüssen oder etwas frischem Quark mit Zimt sehr gut überbrücken. Trinke ein Glas frischen Pfefferminztee, der kann dein Appetit auf Süßes ebenso stoppen.

Ich streiche Zucker, soweit es möglich ist, vollständig aus meiner Nahrung und stille meine süßen Gelüste mit selbstgemachten Süßspeisen und Gebäck aus kohlenhydrat-armen Nussmehlen. So weiss ich was drin ist und bekomme eine viel bessere Vorstellung davon wieviel Zucker in einem Stück Kuchen drin ist. Statt auch hier herkömmlichen Zucker zu verwenden kannst du auf Alternative Süßungsmittel zurückgreifen, die deutlich mehr Nährstoffe enthalten und nur eine geringen Anstieg deines Blutzuckerspiegel bewirken. Nicht desto trotz sollte deiner Gesundheit zuliebe der primäre Gedanke sein, deinen Zuckerkonsum auf ein Minimum zu beschränken. Das gilt für Zucker und alle Zuckeralternativen) In meinem zweiten Teil meiner Beitragsreihe „Zuckersüß“ kannst du nachlesen welche echten Alternativen es zu Zucker wirklich gibt und welche Unterschiede zwischen ihnen bestehen. Hier geht es zum 2. Teil des Beitrags.

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Wie man sich auf die wichtigen Dinge fokussiert oder // Was ist mir eigentlich wichtig?

Viele-Klettern-so Hallo Ihr Lieben,

heute folgt ein Beitrag, der so und in ähnlicher Weise überhaupt nicht geplant war. Ich habe aber das dringende Bedürfnis mich heute mitzuteilen. Ich bin vor einigen Tagen durch Facebook auf einen Artikel gestoßen (Wenn ihr Mitte, Ende Zwanzig seid, hier unbedingt lesen) und ich habe mich auch mit Mitte Zwanzig und als Nicht- Single in dem Artikel von Annelie total wiedergefunden. Dieser Beitrag heute ist sehr persönlich. Und vielleicht auch doch nicht, denn wenn ich die liebe Annelie so betrachte, dann bin ich nicht allein mit meinen Gefühlen. Eines vorweg, mein „About me“ Text ist schon lange nicht mehr aktuell. Warum ich ihn nicht geändert habe? Das ist wohl der selbe Grund, warum andere Leute so lange ein Selfie machen, bis sie wieder einmal ein perfektes Instagram Foto für die Welt haben. Ich habe meinen Job gekündigt. Und das schon vor mehr als drei Monaten. Gründe kann ich euch viele nennen. Hauptsächlich aber, dass ich das Gefühl hatte in einem Fahrstuhl festzustecken, der noch nicht einmal in die 1. Etage gefahren ist, obwohl ich doch in de 5. wollte. Eben ganz weit hinaus! Ich wollte mich immer selbstständig machen. Nein, nicht mit diesem Blog. Wobei das anscheinend bei einigen Bloggern auch schon ganz gut geklappt hat. Aber unter 100000 Bloggern, trifft das auf nicht mal 0,1% zu. Nein, ich habe schon während der Uni eine Geschäftsidee gehabt, die ich unbedingt verwirklichen wollte. Wie ihr euch sicher denken könnt, hat es mit gesunder Ernährung zu tun. Aber direkt nach dem Studium selbstständig machen? Und ich habe doch auch etwas ganz anderes studiert. Ach, irgendwie stand das von Anfang an unter einem schlechten Stern. Immer wenn es voran ging, wurde mir wieder ein riesengroßer Stein in den Weg gelegt. Und beim ständigen Klettern wird man auch irgendwann müde. Wie auch immer. Meine Kündigung hat in mir eine große Euphorie hervorgerufen. Ich hatte einen wahnsinnigen Energieschub. Meine Arbeitswoche (ohne festen job) war bis oben hin vollgepackt. Und zwischen Geschäftspartner und Investorensuche, neuen Bewerbungen, meinen Blogbeiträgen, dem regelmäßigen Sportprogramm, Kochen, Fotografieren und meinen Freunden, kamen natürlich noch die üblichen Tücken des Alltags, die einem auch unsagbar viel Zeit rauben. Und da ist ja dann noch die Familie und mein Freund und.. Naja ihr kennt das ja sicher. Und irgendwann verstrich immer mehr Zeit und obwohl ich soviel getan hatte, hat sich eigentlich nichts getan. Ich hatte einfach irgendwie den Fokus verloren.

Manchmal wollen wir soviel, weil wir eigentlich nicht wissen was wir wollen.

Und das war oder ist einfach mein Problem. Mama sagt: “ Ich mach mir Sorgen mein Kind, such‘ dir erstmal was Sicheres. War das denn wirklich eine gute Idee zu kündigen?“ und obwohl ich weiß, das ich das gar nicht möchte, habe ich also auf Mama gehört, habe ein paar Bewerbungen geschrieben und mich daraufhin auch ziemlich oft in vielerlei lange und lehrreiche Vorstellungsgespräche begeben, in denen ich den Personaler erzählen musste, was ich mal erreichen möchte, wo ich hin will und warum das Unternehmen so gut zu mir passt. Warum tut man eigentlich Dinge, die man überhaupt nicht möchte, nur weil sie von Anderen erwartet werden? Kennt ihr das auch? Ich würde mich eigentlich nicht so einschätzen, dass ich mich stets der Massenmeinung angeschlossen habe. Eigentlich, dachte ich, bin ich eigentlich einer dieser Fische, die gegen den Strom schwimmen. Eigentlich.

Und Uneigentlich? Uneigentich habe ich in den letzten Monaten nichts von alledem was ich mir vorgenommen habe, erfolgreich vorangetrieben. Das muss man einfach mal ehrlich zugeben. Wie lange nimmt man sich manchmal vor irgendetwas durchzuziehen. Oder auch ganz simple Dinge: Ich muss Oma mal wieder anrufen. (Das habe ich in der Zwischenzeit übrigens getan) Wenn der Gedanke kommt: MACHEN! Oder viel besser vielleicht: Wenn ihr den Wunsch habt: MACHEN! Vielleicht kennt ihr das auch, man trifft sich mit ein paar Freundinnen von früher. Die, mit denen man eigentlich immer wieder über alte Zeiten redet und mit denen man die Zeit nicht verstreichen sieht, weil es einfach genauso so ist, wie es früher war. Früher, als alles noch so einfach war. Da wo jeder das Nokia 3330 hatte und jede Sms 19 cent gekostet hat. Bis eben die Karte alle war… Tja und dann sagt man sich: „Lass uns nicht wieder so viel Zeit verstreichen lassen, bis wir uns wieder sehen. „

„JA, Wir müssen das ganz bald wieder machen“ Ich für meinen Teil meine es auch ernst, wenn ich das sage. Und dann, eh man sich versieht, ist wieder ein Dreiviertel Jahr verstrichen. Wenn nicht mehr. Und dabei wohnen wir doch im selben Bundesland. Wenn nicht in der selben Stadt. Ich denke so oft: „ach du hast deine Freundin Anne schon lange nicht mehr gesehen. “ Oder, ich wollte doch endlich mal das Fotoalbum vom letzten Urlaub machen.“ Warum machen wir es dann nicht einfach? Tja, so werden wohl viele von euch sagen, “ So einfach ist es nun mal nicht immer.“  Ich muss dies, und dann muss ich das und eigentlich müsste ich auch endlich mal wieder.. NEIN! Eben nicht. Du musst nicht. Klar man rennt nicht egoistisch durch die Gegend und verfolgt nur die eigenen Ziele. Davon rede ich nicht. Aber manchmal müssen wir einfach mal mehr in uns hineinhören. Ist das wirklich wichtig, was ich jetzt machen möchte? Und wenn ja, für wen ist es wichtig? Für mich, für meine Freunde oder einfach nur fürs gute Gewissen? Der Tag hat eben nur 24 Stunden und durchschnittlich 8 davon verbringen wir auch noch damit einfach nur zu verarbeiten was wir die letzten 16 Stunden getan haben.

Ich drücke heute wieder den Resetting Button und lege los. Was mir dabei hilft? Hier mal die Maßnahmen die mir dabei helfen sollen wieder den richtigen Weg zu finden. Vielleicht habt ihr ja auch solche TO Do Listen an Aufgaben, Zielen und Wünschen, die ihr immer mal abhaken wolltet, es aber nie ganz geschafft habt. Und das nicht weil ihr nur zu faul wart, sondern weil einfach nicht genug Zeit war!

START NOW:

1. Ziele, Wichtigkeiten und Dringlichkeiten:

 Erstelle eine Liste mit allen Dingen, die du tun und erreichen möchtest. Dazu gehören kurzfristige TO Dos, lang vor dir hergeschobene Dringlichkeitem, Träume, Ziele, Ideen … ALLES.

 2. Einkürzen & Priorisieren:

Kurz-, Mittel, Langfristig. Wichtig/ Unwichtig. Versuche Dich darauf zu konzentrieren was Du wirklich möchtest. Warum möchtest Du das tun/ erreichen? Was ist der kürzeste Weg dahin? Wenn es einen Weg gibt. Dann geh ihn. Mit Umwegen ja. Aber Du musst ihn erstmal betreten. Alles was nun auf der Liste steht was DU eigentlich nicht möchtest, was für jetzt hier, heute und deine Ziele unwichtig ist. STREICHEN. Wenn es Dir wichtig ist, es aber für die Erreichung Deiner Ziele gerade nicht relevant ist, dann schreib es auf die langfristige Wunschliste. Ich wollte unbedingt mein Chinesisch wieder aufbessern. Realistsch betrachtet ist dafür aber überhaupt gar kein Platz. Und super wichtig ist es für hier, jetzt und übermorgen auch nicht. Also: Langfristige Liste.

3. Kleine Ziele setzen:

Forschungen haben ergeben,  dass Leute, die sich regelmäßig kleine,  erreichbare Ziele setzen, mit höherer Wahrscheinlichkeit auch die großen und schwierigeren Ziele konsequent durchsetzen. Ihr wollt fit werden? Anstatt von 0 auf 100 euch zum Ziel zu setzen täglich 6 x die Woche im Fitnessstudio zu schwitzen, nehmt euch doch vor 4 Wochen lang 2x die Woche zu gehen und vermeidet stattdessen konsequent alle Fahrstühle und Rolltreppen. Wenn man erstmal ein paar Ziele erreicht hat motiviert es nicht nur, es ist am Ende sogar effizienter. Wenn ihr in einem Monat 4 Wochenlang 2x zum Sport geht macht das 8x Workouts em Ende des Monats und viele weitere verbrannte Kalorien für das konsequente Treppenlaufen. Szenario2 : Nachdem ihr die ersten Tage konsequent hart trainiert habt, seit ihr nicht nur so k.o dass ihr euch nicht motivieren könnt, die weiteren Wochen so weiter zu machen. Auch vermeidet ihr jede Treppe und jeden extra Gang weil euer erschöpftes Gehirn euch sagt: Ach du hast schon so viel Sport gemacht diese Woche, da muss ich nicht auch noch Treppenlaufen. Am Ende des Monats habt ihr es dann vielleicht auf 4 Trainingseinheiten gebracht. Noch dazu seit ihr unglücklich, weil ihr eure Ziele wieder nicht konsequent umgesetzt habt.  Nicht sehr motivierend, oder?

 4. Die letzten Zeitfresser eliminieren:

Gut, Du hast Dir jetzt Ziele gesetzt und deinen Kopf von allen Aufgabenlisten befreit, weil du sie aufgeschrieben und priorisiert hast. Nun gilt es die alltäglichen Zeitfresser zu eliminieren und aus Effizienz, Effektivität zu machen:

Frage Dich am besten mehrmals am Tag, ob das, was Du gerade tust, wichtig ist und Dich Deinen Zielen näher bringt oder ob es eine Beschäftigung ist, die Du unterlassen könntest.
Klebe ein Post it an Deinen Computer, auf dem steht, „Erfinde ich gerade Dinge, um mich von einer wichtigen Tätigkeit abzulenken? Wäre ich mit meinem Tag zufrieden, wenn dies das Einzige wäre, was ich heute erledige?“

6. Relax:

Entspannung, ausreichend Schlaf und ein klarer Kopf gehören zu den Wichtigsten Punkten aus dieser Liste. Hier rede ich von aktiver Entspannung und gesundem Schlaf. 6-8 Stunden sind gesund. Weniger, aber auch nicht viel mehr sind für einen vitalen Körper nötig, um dauerhaft leistungsfähig zu sein. Aktive Entspannung bedeutet für mich bewusstes Entspannen. Ich spreche hier nicht von 4 Stunden Dauerbeschallung vor dem Fernseher, wenn ihr von der Arbeit kommt. Ich habe seit kurzem verschiedene Meditationsmöglichkeiten ausprobiert und muss sagen, dass es mir super viel gibt. Ich entspanne nicht nur meinen Kopf und meinen Körper, ich fühle mich danach klarer und fokussierter. Ich kann wieder frei durchatmen und spüre wie mehr Energie in meinen einzelnen Glieder zurückfließt. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten. Die Isha Kriya Meditation wurde mir vor einigen Wochen bei Empower3 gezeigt.  Mittlerweile habe ich aber noch viele verschiedene Entspannungs- und Mediationsmethoden gelernt. Wenn ihr mal Lust habt, gibt es hier die geführte Ishakriya Meditation für euch. Aber auch hier: die Disziplin liegt in der Regelmäßigkeit. Ob nun Meditation 1 oder 2 mal am Tag,- Oder ob ihr euch nach der Arbeit kurz noch auf eine Yoga Matte auf dem Boden legt, die Augen schließt und bewusst 5 Minuten tief durchatmet: Wenn ihr das täglich macht, ist das besser als jeder starke Espresso, um euch wieder auf den richtigen Weg zu bekommen:

So Freunde, wenn ihr es bis hierhin geschafft habt, und tatsächlich alle 1650 Wörter gelesen habt, dann ist es jetzt nur noch ein kleiner Schritt, um aus der Endzwanziger Krise zu kommen:

Just get off you Ass!

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