Alle, Hauptspeisen, Low Carb, Paleo
Schreibe einen Kommentar

Wärmendes Lammgulasch mit Kollagenspritze

lammgulasch Rezept

Hallo ihr Lieben,

meine kleine Kochpause ist vorbei und ich läute das neue Jahr mit einem wärmenden Lammgulasch ein. Das tolle am Lammfleisch ist, dass es so einen kräftigen Eigengeschmack hat, dass man beim Kochen eigentlich nicht viel falsch machen kann. Es schmeckt fast immer super lecker. Zusammen mit meinem Lieblingsgewürz Kreuzkümmel, mit duftendem Koriander oder mit frischer Minze und einem kühlen Joghurt stehen die Chancen eigentlich immer ziemlich gut, dass euer Experiment gelingt. Für Deinen Gulasch kannst Du eigentlich alles an Wintergemüse reinschnippeln was Dir im Regal so vor die Füße fällt. Obwohl. Fenchel passt nicht.

Aber gerade Wurzelgemüse, was ihr im Winter ja zu Genüge findet oder Kürbis, Süßkartoffeln, Möhren und Auberginen passen hervorragend zu diesem Lammgulasch. Ich habe mir das Lammfleisch neulich im türkischen Supermarkt gekauft und mir dort gleich einiges an Knochen mitgenommen, um mir wieder eine ordentliche Knochenbrühe zu kochen. (dieses Mal eben aus Lammknochen) Diese war für das Lammgulasch die Grundlage. Wenn du bisher keine Knochenbrühe gekocht hast, möchte ich dich heute noch mal dazu ermutigen es zu tun. Aufgrund der langen Zubereitungszeit lösen sich aus den Knochen viele Nährstoffe, Mineralien und Proteine wie Kollagen, Gelatine und Glukosamine, die eine große Bedeutung für dein Verdauungs- und Immunsystem haben (perfekt also vor allem jetzt im Winter) und sich positiv auf Knochen, Gelenke und Bindegewebe auswirken.

lamm idee

Knochenbrühe ist zudem eine hervorragende Mineralstoffquelle. Ihr hoher Gehalt an Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium und Phosphor sowie essentiellen Fettsäuren machen die Knochenbrühe zu einem wahren Gesundheitselixier.

Die Knochenbrühe enthält zudem einen hohen Anteil der Aminosäuren Prolin und Glycin. Glycin spielt beispielsweise eine wichtige Rolle bei der Regulierung der Gallensalze und ist für die Produktion des Antioxidans Glutathion verantwortlich. Es hilft außerdem bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels und ist entscheidend für eine gesunde Funktion des zentralen Nervensystems. Prolin unterstützt deinen Körper Eiweiße aufzuspalten, um neue, gesunde Muskelzellen zu schaffen und hilft außerdem die Arterien vor Verkalkungen frei zu halten.  In diesem Beitrag habe ich Dir bereits erklärt wie leicht Du Knochenbrühe zuhause herstellen und haltbar machen kannst. Mittlerweile ist hausgemachte Brühe für mich ein Grundnahrungsmittel geworden. Ob Pur oder in allen Möglichen Suppen, Fleischgerichten und Pürees, die Brühe wird deine Gerichte sowohl geschmacklich als auch nährstoffmäßig richtig aufwerten. Wenn ich Dich jedoch mit meiner Ode an die Knochenbrühe noch nicht überzeugen konnte, kannst du für das Lammgulasch natürlich auch fertigen Fond benutzen. Aber wenn man für etwas im Winter Zeit hat, dann ist es ja wohl kochen. Oder was machst Du bei dem Mistwetter so?

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren. Bleibt mir schön gesund!

Eure Lisa


Für 4-6 Personen

Zutaten:

  • 600g Lammgulasch
  • 1-2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 10 Datteln
  • 2 Dosen gehackte Tomaten
  • 1 Tl Nelken
  • 1 El Kreuzkümmelsamen
  • Salz, Pfeffer
  • 1 El Ghee
  • 1-2 Möhren
  • 1 Aubergine
  • 1 kleines Glas Knochenbrühe (ich habe Lammknochenbrüche benutzt, aber auch Rinderbrühe funktioniert)

paleo Lamm

Zubereitung:

  1. Knoblauch und Zwiebeln schälen. Zwiebeln in Würfel schneiden und beiseite stellen.
  2. Die Auberginen in Würfel und die Möhren in Scheiben schneiden.
  3. Einen großen Topf mit Ghee erhitzen und die Kreuzkümmelsamen und Nelken darin anbraten. Die Zwiebeln dazugeben und braten bis sie leicht angedünstet sind. Nun den Knoblauch dazugeben. Beim Anbraten regelmäßig rühren, sodass nichts am Boden anpappt.
  4. Nun das Lammfleisch dazugeben und unter Rühren anbraten. Wenn nicht genügend Fett in der Pfanne ist, könnt ihr noch mal etwas Ghee hinzufügen um die gewürfelten Auberginen dazuzugeben.
  5. Alles noch mal 3 Minuten anbraten.
  6. Nun die restlichen Zutaten dazugeben,  aufkochen lassen und anschließend auf niedriger Hitze mindestens 1 Stunde köcheln lassen.
  7.  Mit Salz, Pfeffer und optional frischem Koriander abschmecken und Genießen.
  8. Dazu könnt ihr zum Beispiel Selleriepüree servieren.

 

 

 

 

 

Flattr this!

Kategorie: Alle, Hauptspeisen, Low Carb, Paleo

von

Gründerin und Autorin von Healthy Soulfood, lebt mit ihrem Kater Leo und ihrem Freund in einer kleinen Wohnung in Berlin. Seit 2013 kocht, backt, fotografiert und philosophiert Lisa über Essen das Körper und Seele gut tut und alles was Sie rundum Fitness und Lifestyle noch so bewegt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.