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Low Carb Rucola Parmesan Pizza

Hallo ihr Lieben,

Eine warme Pizza belegt mit einem Allerlei aus Käse, Tomaten, Schinken, Rucola und was einem sonst so vorschwebt… Ich schätze mir geht es nicht allein so, dass mir allein beim Gedanken daran, das Wasser im Mund zusammenläuft!
Leider besteht eine Durchschnittspizza meist aus leeren Kalorien und einfachen Kohlenhydraten. Für ein schnelles Abendbrot nach der Arbeit, äußerst ungeeignet!
Eine durchschnittliche Pizza kommt auf satte 900 kcal, bestehend aus rund 120 g „einfachen“ Kohlenhydraten (denn ein Pizzateig besteht meist ausschließlich aus Weizenmehl) und mindestens 30 g Fett aus gesättigten tierischen Fettsäuren. (Käse, Salami, Hack o.ä)

Da ich aber auf diese Leckerei nicht lebenslang verzichten möchte, habe ich bereits unzählige Versuche gestartet um einen „Low Carb“ Pizzateig herzustellen, der dem knusprigen Weizenteig möglichst nicht nachsteht und ohne künstliche Zugaben auskommt. Im Gegenteil dieser Pizzateig liefert euch sogar ganz viel Ballaststoffe!

Der beste Teig, den ich bisher gefunden habe, wird heute mal ausprobiert (http://www.soulfoodlowcarberia.blogspot.de : Danke Jasmin, für die tollen Ideen). Ich habe für uns gleich 2 Pizzen gebacken.

Zutaten

Für den LowCarb Pizzateig:

für 2 mittlere Pizzen

  • 330 g Blumenkohl, roh
  • 150 g Käse, gerieben
  • 2 Eier (M)
  • 1 TL  Guarkernmehl
  • 1 TL  Salz
  • ggf. Oregano oder andere Kräuter

Für den Belag:

  • 1 Handvoll frischen Rucola
  • 30 g frisch gerieben Parmesan
  • 5 Scheiben Bio Serrano Schinken
  • 200 g Pizzatomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 El Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Wasser
  • 1 El Birkenzucker oder Süßungsmittel deiner Wahl
  • 1 Spritzer Zitrone
  • Frische Kräuter (Oregano, Basilikum)
  • Salz, Pfeffer nach Belieben

Zubereitung:

  1. Den rohen Blumenkohl fein Zerbröseln. (Hacken, oder im Mixer klein machen) Achtung! Es sollte kein Püree werden, sondern eine fein-krümlige Konsistenz haben.
  2. Guarkernmehl, Salz und optionale Gewürze hinzugeben.
  3. Alles mit Eiern und Käse vermengen.
  4. Die Hälfte des Teiges auf dem Backpapier dünn ausstreichen. Nicht zu dick, da die Pizza sonst zu weich bleibt. Gerade so, dass man kein Backpapier mehr durchscheinen sieht. Es erscheint vielleicht sehr dünn, aber nur so wird der Teig wirklich crispy 😉
  5. Das gleiche mit der zweiten Hälfte für die zweite Pizza tun. Oder alles auf ein Blech streichen für eine „Familienpizza“.
  6. Nun für 15-20 Minuten auf 200°C Umluft backen.
  7. Die Pizza DÜNN mit Pizza Soße bestreichen und nach Belieben belegen.
  8. Für die Tomatensoße in einem Topf 1 El Olivenöl erhitzen und 1 Knoblauchzehe andünsten.
  9. Anschließend Tomatenmark kurz anbraten und die Pizzatomaten zugeben.
  10. Alles 2-3 Minuten einkochen lassen und ggf. etwas Wasser hinzugeben.
  11. Während des Köchelns großzügig mit frischen Kräutern, Salz Pfeffer, Zucker und 1 El Olivenöl würzen. Etwas Abkühlen lassen.
  12. Sobald der Teig fertig ist, die Soße dünn auf den Teig streichen und mit den restlichen Zutaten belegen.
  13. Bei einem anderen Belag für weitere 10-15 Minuten wieder in den Ofen geben und fertig backen.

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten

Nährwertangaben:

732 kcal
20g KH 60g E

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Kategorie: Alle, Glutenfrei, Grundteige, Hauptspeisen, Low Carb

von

Gründerin und Autorin von Healthy Soulfood, lebt mit ihrem Kater Leo und ihrem Freund in einer kleinen Wohnung in Berlin. Seit 2013 kocht, backt, fotografiert und philosophiert Lisa über Essen das Körper und Seele gut tut und alles was Sie rundum Fitness und Lifestyle noch so bewegt.

3 Kommentare

  1. Juliane sagt

    Mit dem Teig habe ich mich anfangs recht schwer getan und Bedarf wohl noch etwas Übung, aber insgesamt eine Hammer Alternative zur „normalen“ Pizza. Werde ich auf jeden Fall wieder machen. Danke für die tollen Ideen!

  2. Susanne sagt

    Eine super tolle Alternative zur normalen Pizza. Auch wenn mir das Zerkleinern des Blumenkohls noch etwas an Übung abringt…ggg
    Und um das ganze auch richtig gesund zu machen, empfehle ich das Sonnenblumenöl in der Tomatensoße noch durch Olivenöl zu ersetzen – dann ist’s perfekt. 😉

    • da hast du absolut recht Susanne! Der Beitrag ist schon so alt, da kannte ich mich noch nicht so gut mit Ölen und fetten aus, danke für den Hinweis- Olivenöl ist die 100% bessere wahl!

      Lg lisa

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