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Souldrinkswoche #4: CoCo Brew- kaltgebrühter Kokos Eiskaffee

selbst gemachter eistee paleo

Hallo ihr Lieben,

wer mich gut kennt weiß, ich LIIEEEBE Kaffee. Und wenn ich von Liebe spreche, dann meine ich den gesamten Prozess der Espressozubereitung. Vom perfekten Mahlen aromatischer Kaffeebohnen über den Augenblick der Geburt eines perfekten Espressos, wenn der Tamper auf den Kaffee gepresst wird und darüber entscheidet, ob es ein hübsches baby wird… Der wahnsinns Duft der mir in einer richtigen Erpressobar in die Nase steigt, die Wärme die mich dort umgibt, die kleinen süßen Porzellantassen, die aufgeschäumte Milch in einem Cappuccino und ja sogar so das doofe Biscotti, das sie dort manchmal dazu legen. Das alles gehört für mich zu echtem Kaffeegenuss.

Die Liebe zu gutem Kaffee, sie verbindet so einige Menschen miteinander. Doch wenn ich von wahrer Liebe spreche, rede ich nicht von der suchtähnlichen Hingabe vieler deutscher Arbeitnehmer zu maßlosem Konsum von bitter- wässrigem Filterkaffee aus mittelmäßigen Bohnen und uralten Büro Filtermaschinen. Ich erinnere mich an meine Zeit in der Agentur, in der in der Woche bald mehr Kaffeepackungen als Wasserflaschen verbraucht wurden. Und irgendwie machte er doch niemanden so richtig Fit. Und warum eigentlich? Schließlich führten sie sich doch so viel Koffein zu. Das Problem habe ich eigentlich erst an mir selbst erkannt. Bei Dauertrinkern, vor allem bei denjenigen, die sich mehr als 2-3 Tassen am Tag zuführen, stellt sich ein Gewohnheitseffekt ein und die stimulierende Wirkung lässt nach. Das Signal: Mehr Kaffee! Aber genau das verstärkt die Müdigkeit. Es bilden sich zusätzliche Adenosin-Rezeptoren, die die Koffein-Wirkung letztlich aufheben. Besonders vom Wachheits-Effekt des Koffeins profitieren daher vor allem Gelegenheitstrinker.
Also habe ich in der Agentur darauf verzichtet, die braune Wasserplörre in mich hineinzukippen und genoss umso mehr einen guten Espresso aus meiner kleinen Kitchenaid, wenn ich mir morgens viel Zeit für mein Frühstück genommen habe oder den liebevoll zubereiteten Cappuccino, den ich mir mit einer Freundin am Wochenende genehmige. Und erst durch diesen Verzicht entstand meine Hingabe zu richtig gutem Kaffee. Jetzt wo es wärmer wird (oder werden sollte, W-T-F ist eigentlich mit dem Sommer los??), dann gönne ich mir regelmäßig eine kleine Auszeit auf meiner Terrasse und leiste mir ein kaltes Glas Eiskaffee. Hierzu habe ich bisher immer Eiswürfel in ein kleines Glas gegeben, einen heißen Espresso darüber gegossen und mit Milch oder Mandelmilch aufgegossenen. Manchmal gab es dann noch eine kleine Kugel selbstgemachtes Eis dazu und der Himmel auf Erden tat sich vor mir auf. Die ersten Wochen meiner Schwangerschaft habe ich komplett auf Kaffee verzichtet. Zwar war eine Tasse Kaffee oder grüner Tee am Tag erlaubt, aber irgendwie tat es mir nicht gut. Ich bekam Herzrasen und meine Übelkeit wurde leider von dem tollen Kaffeearoma auch nicht besser. Erst seit ein paar Wochen habe ich wieder angefangen Kaffee zu trinken. Koffeinfrei, oder eben 1 kleine Tasse am Tag. Und da eine alte Liebe bekanntlich nicht rostet, habe ich mich seit letzter Woche neu verliebt.
Als ich den liebenswerten Florian von Good Spirits 
getroffen habe, konnte ich das erste mal ihren Black Moon cold brewed Coffee (also kalt gebrühter Kaffee) ausprobieren können. Das ist nicht einfach nur kalter Kaffee.  Statt wie üblicherweise mittels heißem Wasser den gemahlenen Kaffeebohnen in möglichst kurzer Zeit die Inhaltsstoffe zu entziehen, werden den Bohnen bei der kalten Extraktion über viele, viele Stunden die aromagebenden Stoffe (samt Koffein) entzogen. Bei dieser sehr aufwendigen und recht langwierigen Methode entstehen etwa 70% weniger Säuren und Bitterstoffe als bei herkömmlichem Filterkaffee. Das Ergebnis ist also nicht nur ein säure- und reizarmer Kaffee, der auch für empfindliche Mägen gut verträglich sein dürfte, sondern auch ein besonders aromatischer Kaffee bei dem man jeden individuellen Geschmack einer einzelnen Bohne herausschmecken kann. Und da wir für solch eine Prozedur natürlich morgens absolut keine Zeit haben, gibt es Firmen wie Good Spirits, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, diese tolle Kaffeespezialität unter das gemeine Volk zu bringen. Mein erstes Experiment mit kalt gebrühtem Kaffee möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Ihr braucht nur Cold Brewed Coffee, ein frische Kokosnuss und eine kleine Auszeit für euch, um mal wieder richtig Energie zu tanken.

Probiert es doch mal aus und verzichtet auf die braune Brühe auf der Arbeit und gönnt euch eine richtig gute Tasse Kaffee am Nachmittag. Der kaltgebrühte Kokos Eiskaffee ist eine super Belohnung nach einem produktiven Vormittag und sorgt für einen kühlen Kopf in den letzten Arbeitsstunden.

Da drängt sich für viele natürlich die Frage auf, wie sich auf einmal ohne 2 Liter Filterkaffee am Tag wach halten, wenn sich ein riesen Berg Akten vor einem auftut oder ein wichtiger Kunde am kommenden Tag frische Ideen für seine Kampagne auf dem Tisch haben möchte? Wenn ihr ein Energieloch habt, einfach mal ausreichend Lüften und sich selbst zu etwas mehr Bewegung zwingen. Vielleicht macht ihr ja mal einen kleinen Spaziergang in der Pause?

Also genießt den Sommer ihr Lieben (wenn er denn wieder kommt) und gönnt euch ab und zu mal eine Pause. Euer Körper wird es euch danken!

Zutaten

  • 200ml BLACK MOON cold brew
  • ca. 400ml Kokoswasser einer frischen Trink-Kokosnuss

Zubereitung

  1. Eine gekühlte Cold Brew Flasche mit ca. 400ml Kokoswasser vermischen, in 2 Gläser oder eure Soulbottlesflasche füllen und kalt genießen.


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Diese Beitragsreihe ist in Kooperation mit „Soulbottles“ entstanden. Die Praktischen und superschönen Trinkflaschen, die ganz ohne Plastik auskommen. Aus rund 24 Designs junger Künstler sowie verschiedenfarbigen Deckeln und Gummiringen könnt ihr euch im Onlineshop eure ganz persönliche Soulbottle zusammenstellen und damit noch dazu einen Beitrag zum Umweltschutz leisten. Die Glasflaschen sind nicht nur total schön und sparen jede Menge Plastikmüll, sondern auch CO2-neutral. Sie werden aus natürlichen Rohstoffen und ausschließlich in Europa produziert. Ein Euro pro verkaufter Flasche wird an die Hamburger Organisation Viva con Agua gespendet, die gemeinsam mit der Welthungerhilfe Trinkwasserprojekte in über 16 Ländern realisiert. Ziel ist es dabei, mehr Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu geben. Ich freue mich, dass ich Teil eines so tollen Projektes sein durfte!

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Gründerin und Autorin von Healthy Soulfood, lebt mit ihrem Kater Leo und ihrem Freund in einer kleinen Wohnung in Berlin. Seit 2013 kocht, backt, fotografiert und philosophiert Lisa über Essen das Körper und Seele gut tut und alles was Sie rundum Fitness und Lifestyle noch so bewegt.

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