Beilagen, Low Carb, Paleo, raw, Salat
Kommentare 8

Seetangsalat

IMG_7120
Jedesmal wenn ich beim Japaner  Sushi esse gehört eine Vorspeise immer wieder auf meine Bestellung; Obwohl er oft im Restaurant sehr teuer ist: der Seetangsalat. Ich liebe dieses sauer süsslich eingelegte, grüne Zeug.

Und Algen sind nicht nur super lecker, sondern auch total gesund. In der Traditionellen Chinesischen Medizin setzt man Algen schon seit rund 5000 Jahren als Heilmittel zur Blutdrucksenkung und Blutreinigung ein. Auch die positive Wirkung von Algen auf Magen und Darm sowie als Stärkung der Abwehrkräfte gegen Viren und Bakterien ist erwiesen. Einige Experten meinen sogar, dass Algen der Schlüssel zur extrem niedrigen Brustkrebsrate bei japanischen Frauen sind.

Wie auch immer für mich war dies ein weiterer Grund den leckeren Algensalat auch mal in meiner Küche auszuprobieren.

Ich habe hierzu herkömmliche getrocknete Algen benutzt. Das was man beim Japaner bekommt, habe ich nirgends finden können. ich denke die bekommt man nur frisch/bzw. eingefroren.  Die getrockneten Algen haben nach dem einweichen eine andere Konsistenz, schmecken aber genauso gut. Wie ich außerdem erfahren habe, sind Algen gut für unsere schlanke Linie. 🙂 Denn sie enthalten neben Zink und den Vitaminen A, C, E und B12 besonders viel Jod. Dies sorgt für einen guten Hormonstoffwechsel und steckt in so großen Mengen sonst nur in Fisch und Meeresfrüchten! Also für all diejenigen die NICHT an einer Schildrüsenüberfunktion leiden. (Dann ist Jod nämlich garnicht gut) heißt es ab zum Asia Markt und viel Spaß beim Ausprobieren und Genießen!

Zutaten

  • 60 g Wakame, getrockneter Seetang
  • 3 EL Essig, (Sushi-, Reis-)
  • 3 EL Sesamöl
  • 1 EL Limettensaft
  • 1 EL Ingwer, frisch gerieben
  • 1 EL Zucker oder 2 EL Xucker
  • 1 Zehe/n Knoblauch, gepresst
  • 2 EL Koriandergrün, fein gehackt
  • ½ EL Chilipulver
  • 1 EL Sesam

Zubereitung:

  1. Seetang mit heißem Wasser aufgießen und 10 min. ziehen lassen.
  2. Die Soße zubereiten: alle genannten Zutaten (außer dem Seetang und der Sesamsaat) in einer kleinen Schüssel vermischen, bis es glatt ist. Je nach Schärfewunsch mit dem Chilipulver abschmecken.
  3. Den Seetang abgießen und ein wenig auswringen. Den abgetropften Seetang jetzt einfach unter die Soße heben
  4. Sesamsaat nach Belieben darüber streuen. und ca. 1 Std am Besten im Kühlschrank durchziehen lassen. Anschließend noch mal abschmecken und evtl. mehr Süße/Schärfe oder Limette hinzugeben. Ich mag es immer sehr kräftig und gebe von allem nach dem Durchziehen etwas dazu..
  5. Ps. Für alle anderen Wakame Junkies: der Seetangsalat lässt sich auch gut in großen Mengen zubereiten und in Portionen einfrieren. 🙂

IMG_7124Nährwerte:

bei 1 Portion ca. 300 kcal

33g F

7g KH

4g E

Flattr this!

Kategorie: Beilagen, Low Carb, Paleo, raw, Salat

von

Gründerin und Autorin von Healthy Soulfood, lebt mit ihrem Kater Leo und ihrem Freund in einer kleinen Wohnung in Berlin. Seit 2013 kocht, backt, fotografiert und philosophiert Lisa über Essen das Körper und Seele gut tut und alles was Sie rundum Fitness und Lifestyle noch so bewegt.

8 Kommentare

  1. Johannes sagt

    Genial!

    Immer beim Sushi-Essen esse ich das Zeug fast lieber als das Sushi. Und man findet erstaunlich wenig Rezepte dafür im Netz. Vielleicht deswegen hab ichs auch noch nie selbst versucht herzustellen. Das wird aber jetzt hundertpro geändert.

    • ja haha das geht mir auch immer so. 🙂 Die algen die sie im sushi laden haben, sind leider schwer zu bekommen. aber mit dem normslen getrockneten wakame ist es geschmacklich fast genauso gut. ich habe aber mittlerweile festgestellt dass man am besten etwas mehr von der marinade zubereitet. Das ist irgendwie bei jeder algensorte anders, wie viel sie von dem geschmack annehmen. wenn es dir nicht kräftig genug ist am besten immer süss und sauer in gleichen anteilen nachwürzen. lg lisa

  2. Johannes sagt

    Habs gleich gestern noch zum Abendessen gemacht.
    Mein Asia-Dealer hatte gar keine normalen Wakame, dafür aber eine Mischung die dem Sushiladen-Look schon näher kommt. Check https://www.dropbox.com/s/cxn90wi0qy066qs/IMG_20140811_221446.jpg
    Fehlen eigentlich nur die giftig-neongrünen 🙂
    Was hast du denn für die normalen Wakame bezahlt? Die Mischung waren 20g-Päckchen zu knapp 2,50 also nicht ganz billig.
    Das Rezept hab ich dann einfach gedrittelt, hat ganz gut gepasst. Mir wars nur nicht salzig genug (kommt vllt. drauf an wie viel Meersalz die Algen enthalten) also hab ich mit Sojasauce nachgeholfen.

    War jedenfalls geil, Wdh-Faktor: 100%

    • Das freut mich.:) Ich weiss gar nicht mehr wieviel bei meinem Asia Laden die Algen kosten. Ich werd die Woche mal nachschauen. Vielleicht hat er ja hinsichtlich der Algen sein Sortiment inzwischen erweitert. ich muss gestehen ich habe schon lange keine mehr gekauft. Aber ich erinnere mich dass es auch ziemlich teuer war. Der recht hohe Preis in den Sushi Läden ist also durchaus gerechtfertigt 🙁

    • Ich hab heute mal in meinem Asia Laden geschaut. Also hier kosten 60g 2,80 und 100g 3,49. Er hatte aber auch nur 2 Sorten Algen da… Nicht so einfach die Suche nach den perfekten Algen 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.